In Zusammenarbeit aller Hochschulen in Sachsen-Anhalt hat die Hochschule Magdeburg-Stendal ein exzellentes Programm vorbereitet, um sich umfassend mit Rechtsextremismus zu befassen. Die Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg ist selbstverständlich dabei. Aber auch die weiteren Angebote sind bemerkenswert und einer Teilnahme wert. Das Programm:
Schlagwort: Sexualwissenschaft
Neue sexualwissenschaftliche Bücher im Hochschulverlag Merseburg
Gern weisen wir auf drei neue Bücher hin, die gerade in den Sexualwissenschaftlichen Schriften des Hochschulverlags Merseburg neu erschienen sind. Die Arbeiten bearbeiten jeweils innovative Themen und reichern das sexualwissenschaftliche Feld an:
- "Ungewollte Sexualisierungserfahrungen von Mädchen in der Frühadoleszenz" von Anna Brecht. Infos und erhältlich überall im Buchhandel, u.a. hier: https://www.buecher.de/shop/home/artikeldetails/A1077186820 .
- "Ich hol´ mir meinen Körper zurück! Wege in die sexuelle Selbstbestimmung für Betroffene sexualisierter Gewalt" von Viola Butzlaff. Infos und erhältlich überall im Buchhandel, u.a. hier: https://www.buecher.de/shop/home/artikeldetails/A1077185794 .
- "BDSM im deutschsprachigen Raum" von Kirstin Linnemann-Geiger. Infos und erhältlich überall im Buchhandel, u.a. hier: https://www.buecher.de/shop/home/artikeldetails/A1077194349 .
Für ein Rezensionsexemplar gern E-Mail an: info (ät) ifas-home.de .
Wir gratulieren! Vier Preise für hervorragende Arbeiten gehen an Sexualwissenschaftler*innen
Als IFAS-Team gratulieren wir ganz herzlich allen Preisträger*innen des Forschungspreises der Hochschule Merseburg, des Preises für die besten Abschlussarbeiten der Hochschule Merseburg und des Genderforschungspreises des Landes Sachsen-Anhalt! Wir freuen uns sehr, dass Absolvent*innen der Sexualwissenschaft unter den Preisträger*innen sind:
- Der Forschungspreis der Hochschule Merseburg für Promovierende ging an Eva Kubitza mit dem Thema "KI als Unterstützung in professionellen Reflexionsprozessen: Perspektiven von Beratungsfachkräften auf die Rolle und das Potenzial von ChatGPT in der Schwangerschaftskonfliktberatung";
- Udo Scheinpflug wurde in der Kategorie Masterarbeiten mit dem 2. Platz des Forschungspreises der Hochschule Merseburg geehrt, mit der Arbeit: "HIV und Alter(n). Eine qualitative Studie zum Leben mit HIV im Alter und den Implikationen für die Aidshilfearbeit in Deutschland";
- Helena Keim erhielt den Genderforschungspreis des Landes Sachsen-Anhalt in der Kategorise Masterarbeiten, mit der Arbeit „Trans* und wohnungslos – Perspektiven von Fachkräften aus Notübernachtungsstellen auf ein binäres Hilfesystem“;
- Für die beste Abschlussarbeit des Fachbereis Soziale Arbeit. Medien. Kultur wurde Carmen Martina Buchmeier Gallegos mit der Arbeit „Konsens im Darkroom: Wie Nutzer*innen sexuelle Interaktion im Darkroom verhandeln" gewürdigt.
Großartig! Herzlichen Glückwunsch!
ARD alpha stellt die Angewandte Sexualwissenschaft vor
„alpha Uni“ begleitet Studierende und junge Berufseinsteiger*innen bei ihren Herausforderungen im Studium und ihren ersten Schritten im Beruf. dabei werden ganz unterschiedliche Studiengänge vorgestellt. Dieses Mal war der Studiengang Angewandte Sexualwissenschaft im Fokus - Laura wurde in ihrem Studienalltag begleitet, Katharina bei dem Berufseinstieg als Sexologin (Absolventin im Studiengang Sexologie). Der Übersichtsbeitrag bei der ARD findet sich hier; die Videos sind dort für die ARD-Mediathek verlinkt, hier auch auf Youtube.
@Laura und @Katharina: Ihr habt das großartig gemacht. Vielen Dank!
Sachsen-Anhalt ist weltoffen und diversitätssensibel – sorgt mit dafür, dass es so bleibt!
Sexualwissenschaft und Geschlechterforschung gehören aktuell zu den innovativsten und ertragreichsten wissenschaftlichen Disziplinen und sehen sich gerade auch deswegen besonderen Anfeindungen ausgesetzt. Kritische Diskussion ist stets willkommen - aber nicht die Debatte um die Aufhebung der Wissenschaften. Um die Wissenschaftsfreiheit zu schützen, veranstalten wir in Sachsen-Anhalt zahlreiche Events, bei denen es um Wissenschaftsfreiheit geht. Kommt gern vorbei und unterstützt uns - auch vor dem Hintergrund der Landtagswahlen im kommenden Jahr. Sachsen-Anhalt ist weltoffen und diversitätssensibel - sorgt mit dafür, dass es so bleibt!
Veranstaltungen, Übersicht 1: https://www.hs-merseburg.de/demokratie ;
Veranstaltungen, Übersicht 2: https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=5991
Kommt gern und unbedingt zur Veranstaltung "Podiumsdiskussion: Angriff auf die Wissenschaft". Infos: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/podiumsdiskussion-angriff-auf-die-wissenschaft/ .
Ringvorlesung „Sexualität und Soziale Arbeit“ im WiSe 2025/26
Die Ringvorlesung "Sexualität und Soziale Arbeit" erfreut sich mittlerweile guter Tradition. Im Oktober 2025 geht sie in die 5. Runde! Und es sind weitere Partnerhochschulen für die Organisation hinzugekommen. Dieses Mal sind die folgenden Veranstaltungen vorgesehen:
- 20.10.2025 Laura Olejniczak, Tilmann Knittel: Familienorientierung, Kinderwunsch, Verhütung und (un)gewollte Schwangerschaften im Lebenslauf von Frauen. Zentrale Ergebnisse der aktuellen empirischen Studie „frauen leben 4 - Familienplanung im Lebenslauf“ (Foliensatz online).
- 03.11.2025 Yannick Zengler: Der Umgang pädagogischer Fachkräfte mit sexuellen Kontakten in Jugendwohngruppen und die Bedeutung von Geschlecht und sexueller Orientierung (Foliensatz online).
- 17.11.2025 Programmänderung wg. Erkrankung - NEU: Folke Brodersen & Simon Merz: Junge Queers stärken – Offene Jugendarbeit gestalten. Vorstellung eines Handbuchs für die Praxis Queerer Jugendarbeit (Foliensatz online).
- 01.12.2025 Programmänderung wg. Erkrankung - NEU: Ralf Buchterkirchen: Kriegsdienstverweigerung, Männlichkeit und Wehrpflicht – Ursprung und aktuelle Handlungsmöglichkeiten - Aufgaben für die Soziale Arbeit (Foliensatz online).
- 15.12.2025 Sexualwissenschaftliche Nachwuchsforschung: Martin*a Buchmeier: Sexueller Konsens im Darkroom: Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Nutzerinnen (Foliensatz online) / Theresia Collmer: Die Bedeutung der Beziehung zur eigenen Vagina für den Verlauf und das Erleben einer Geburt (Foliensatz online) / Michelle Pünjer: Hegemoniale Männlichkeit und Sexualität. Eine quantitative Untersuchung sexueller Praktiken und ihrer Bewertung (Foliensatz online);
- 12.01.2026 Malte Täubrich: Sexualisierte Gewalt gegen TIN Personen;
- 02.02.2026 Lucie Gebel, Emmie Stemmer: Sexualität und Sexuelle Bildung von queeren Jugendlichen - erste Eindrücke aus einer mixed-methods-Studie;
Die Veranstaltungen finden digital statt (ZOOM-Link siehe in der PDF-Datei unten). Sie starten jeweils um 18:00 Uhr und enden um 19:30 Uhr. Es handelt sich um eine Kooperation der sexualwissenschaftlichen Schwerpunkte der Hochschulen: Alice-Salomon-Hochschule Berlin, Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, Frankfurt University of Applied Sciences, Hochschule Fulda, Hochschule Kiel, Hochschule Merseburg, Medical School Hamburg, Pädagogische Hochschule Freiburg. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
Die Übersicht der Vorträge der früheren Ringvorlesungen finden sich hier: 2024/25, 2023/24, 2022/23, 2021/22.
Hier finden sich die von den Vortragenden des WiSe 2025/26 zur Verfügung gestellten Präsentationen:
(1) Laura Olejniczak, Tilmann Knittel: "Familienorientierung, Kinderwunsch, Verhütung und (un)gewollte Schwangerschaften im Lebenslauf von Frauen. Zentrale Ergebnisse der aktuellen empirischen Studie „frauen leben 4 - Familienplanung im Lebenslauf“":
(2) Yannick Zengler: "Der Umgang pädagogischer Fachkräfte mit sexuellen Kontakten in Jugendwohngruppen und die Bedeutung von Geschlecht und sexueller Orientierung"
(3) Folke Brodersen & Simon Merz: "Junge Queers stärken – Offene Jugendarbeit gestalten. Vorstellung eines Handbuchs für die Praxis Queerer Jugendarbeit"
(4) Ralf Buchterkirchen: "Kriegsdienstverweigerung, Männlichkeit und Wehrpflicht – Ursprung und aktuelle Handlungsmöglichkeiten - Aufgaben für die Soziale Arbeit"
(5) Martin*a Buchmeier: "Sexueller Konsens im Darkroom: Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Nutzerinnen"
(6) Theresia Collmer: "Die Bedeutung der Beziehung zur eigenen Vagina für den Verlauf und das Erleben einer Geburt"
(7) Michelle Pünjer: "Hegemoniale Männlichkeit und Sexualität. Eine quantitative Untersuchung sexueller Praktiken und ihrer Bewertung"
Hochschulen in Merseburg, Hamburg und Fürth gründen Netzwerk der sexualwissenschaftlichen Studiengänge
Die sexualwissenschaftlichen Studiengänge der drei Hochschulen für angewandte Wissenschaften – der Medical School Hamburg, der SRH University Heidelberg (Campus Fürth) und der Hochschule Merseburg haben das Netzwerk der sexualwissenschaftlichen Studiengänge gegründet.
Ziel der strategischen Zusammenarbeit ist es, die Sexualwissenschaft im deutschsprachigen Raum sichtbarer zu machen, praxisorientiert weiterzuentwickeln und Impulse für Gesellschaft, Forschung und Lehre zu setzen. Die drei Standorte wollen dazu gemeinsame Marketingaktivitäten entwickeln, um das Studienfach stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Durch wechselseitige Verweise auf die jeweiligen Schwerpunkte der Hochschulen sollen Studieninteressierte gezielt zur Hochschule finden, die am besten zu ihren Interessen und beruflichen Zielen passt. So soll auch in Zukunft eine dauerhaft gute Auslastung der Studienangebote aller drei Standorte erreicht werden. Gleichzeitig schafft die Vernetzung Raum für kontinuierlichen fachlichen Austausch – mit dem Ziel, die hochwertigen Studiengänge passgenau an den Bedarfen der Praxis auszurichten.
„Sexualwissenschaft geht nur gemeinsam voran. Durch unser Netzwerk stärken wir die Professionalisierung in einem Feld, das noch immer zu oft tabuisiert wird und reagieren auf den gesellschaftlichen Bedarf, wirksame Maßnahmen zur Prävention von sexualisierter Gewalt zu diskutieren und umzusetzen“ – betonten die Studiengangsleitungen Prof. Dr. Urszula Martyniuk (Hamburg), Prof. Dr. Philipp Stang (Fürth) sowie Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß und Prof. Dr. Maika Böhm (beide Merseburg) bei der Gründung des Netzwerks.
Langfristig soll die Zusammenarbeit auch dazu beitragen, Studieninteressierte gezielter anzusprechen, Nachwuchs für das Fach zu gewinnen und die gesellschaftliche Relevanz sexualwissenschaftlicher Perspektiven stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.
Hier findet sich die vollständige Pressemitteilung: PM.
Stürmische Zeiten: Jugendsexualität im Wandel – Die Gesellschaft für Sexualwissenschaft (GSW) hält am 16. November ihre Jahrestagung ab
Der Fachtag „Stürmische Zeiten – Jugendsexualität im Wandel“ wird Impulsvorträge und Workshops bieten und am 16.11.2024 im Institut für Psychologische Therapie e.V. (IPT) stattfinden. Das Programm und die Informationen zur Anmeldung finden sich hier.
Zielgruppen der Tagung: Psychologinnen, Psychotherapeutinnen, Soziologinnen, Sozialpädagoginnen, Ärzt*innen, Studierende und in anderen Berufsgruppen Tätige, die sich beruflich mit Jugendsexualität befassen. Rechtzeitige Anmeldung empfohlen. Teilnahme-Gebühren (incl. Imbiss): GSW-Mitglieder (45€), Nicht-Mitglieder (65€), Studierende (55€).
Und hier der Programm-Flyer als PDF-Datei:
Digital (13.11.2023): Wie wir heute lieben – das neue Buch „Sexualität und Partnerschaft der Deutschen“
Gern weisen wir auf die Buchvorstellung und Diskussion "Wie wir heute lieben – das neue Buch "Sexualität und Partnerschaft der Deutschen"" hin. Bei der Veranstaltung werden lustvolle und leidvolle Aspekte von Liebe, Lust, Leidenschaft und Partnerschaft vorgestellt. Dabei sind die Ergebnisse der Merseburger PARTNER-Studien im Fokus. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!
- Termin: 13. November 2023, 10:30 bis 12:30 Uhr.
- Ort: Digital (Link der Hochschule Merseburg).
Informationen und Einwahllink: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/wie-wir-heute-lieben-das-neue-buch-sexualitaet-und-partnerschaft-der-deutschen/ .
Informationen zum Buch finden sich hier: https://www.psychosozial-verlag.de/catalog/product_info.php/products_id/3194 .
Wir freuen uns auf reges Interesse!
SEXUELLE GESUNDHEIT IM FOKUS: Jahrestagung der Gesellschaft für Sexualwissenschaft – 9. September 2023
Die WHO (2015) definiert sexuelle Gesundheit als „Zustand körperlichen, emotionalen, geistigen und
sozialen Wohlbefindens“. Voraussetzungen sind eine positive und respektvolle Haltung zu Sexualität und sexuellen Beziehungen wie auch die Möglichkeit, angenehme und sichere sexuelle Erfahrungen frei von Gewalt und Diskriminierung zu machen. Die selbstbewusste Entwicklung der jeweiligen geschlechtlichen Identität und deren angstfreies Ausleben sind weitere wichtige Bedingungen für sexuelle Gesundheit. Die in den letzten Jahrzenten abnehmenden Restriktionen und Diskriminierungen bei gleichzeitiger Entstehung individueller Freiräume – auch im Bereich der sexuellen Gesundheit – möchte die diesjährige Fachtagung aufgreifen und anhand aktueller Erkenntnisse, Initiativen und gesetzlicher Bestimmungen nachzeichnen. Die Themen des Fachtages "Sexuelle Gesundheit im Fokus" sind getreu unseres multiperspektiven Ansatzes vielfältig angelegt. Neben repräsentativen Bevölkerungsstudien sollen Einblicke in die neuesten Entwicklungen in den Bereichen Geschlechtergesundheit, Sexarbeit und sexuelle/reproduktive Selbstbestimmung erfolgen und zur Diskussion anregen.
Das Programm und weitere Informationen zum Fachtag finden sich hier: PDF-Dokument.
Die Anmeldung ist hier möglich, Homepage der Gesellschaft für Sexualwissenschaft.


