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Sehr gern weisen wir auf die Bundeskonferenz "Sexuelle Bildung und Flucht" hin, die am 26. und 27. September im Bundessprachenamt in Naumburg (Saale) stattfindet.

Themen wie Liebe und Partnerschaft, Sexualität, die eigene geschlechtliche Identität und das Verhältnis zwischen den Geschlechtern gehören zum Menschsein elementar dazu. Trotzdem herrscht in sexualpädagogischen Fachkontexten oft Unsicherheit darüber, wie diese Themen auch mit geflüchteten Menschen behandelt werden können. Die Bundeskonferenz Sexuelle Bildung und Flucht wird deshalb in Vorträgen, Workshops, Podiumsdiskussionen und Filmvorträgen Wege zu einer gelingenden Sexuellen Bildung im Kontext Flucht aufzeigen.

Die Konferenz bündelt herausragende Expertise aus Theorie und Praxis: Die Hochschule Merseburg ist mit den deutschlandweit einzigartigen Studiengängen in Angewandter Sexualwissenschaft und Sexologie führend auf dem Gebiet der Sexuellen Bildung. Der Burgenlandkreis wiederum hat als bisher einziger Landkreis in Deutschland ein umfassendes Konzept zur Sexuellen Bildung im Kontext Flucht erarbeitet und umgesetzt und konnte dabei viele Erfahrungen in der Arbeit mit Fachkräften, Einrichtungen und Geflüchteten zum Thema Sexualität sammeln.

Weitere Informationen und Anmeldung: www.hs-merseburg.de/bundeskonferenz .

Wir freuen uns auf Ihre und eure Teilnahme! Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Copyright PETZE-Institut, Daniel Hoppmann

Pressemitteilung der Hochschule Merseburg:

Vom 29. Mai bis 13. Juni 2019 wird im Besucherzentrum des Landtages von Sachsen-Anhalt in Magdeburg die interaktive Ausstellung ECHT KRASS! zur Prävention sexueller Übergriffe für Kinder- und Jugendgruppen sowie für Lehr- und Fachkräfte gezeigt. Sie wendet sich an Jugendliche ab Klasse 8. An fünf Lernstationen setzen sich die Jugendlichen mit Aspekten von Sexismus, sexueller Gewalt und ihren Schutzrechten auseinander. Zentrales Element der Ausstellung ist ein animierter Mitmachparcours, der die Jugendlichen sensibilisiert, sexuelle Übergriffe als solche auch wahrzunehmen, sich gegen diese Übergriffe zu wehren und frühzeitig Hilfe zu holen.

Zielgruppenspezifisch dient die Ausstellung der Prävention sexualisierter Gewalt und der Förderung von Selbstbewusstsein und Selbstbestimmung bei Kindern und Jugendlichen und unterstützen Fachkräfte in der Bearbeitung dieses Themenkomplexes.

Heinz-Jürgen Voß, Professor für Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung an der Hochschule Merseburg, ist erfreut, „dass diese vielfältigen Initiativen im Land Sachsen-Anhalt stattfinden. Durch die Veranstaltung im sachsen-anhaltinischen Landtag wird die sehr gute interaktive Präventionsausstellung ECHT KRASS! der breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht“.

Die Präsentation im Landtag stimmt auch auf einen Fachtag in Sachsen-Anhalt zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt ein, der am 14. Juni im Gesellschaftshaus in Magdeburg stattfindet, organisiert vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt. Unter dem Titel „Hinsehen. Hinhören. Handeln!“ diskutieren Fachleute aus der Kinder- und Jugendhilfe, der Familienförderung, aus dem Bildungs-, Sport- und Jugendfreizeitbereich, wie es noch besser gelingen kann, Kinder und Jugendliche vor sexuellen Übergriffen zu schützen.

Beim Fachtag am 14. Juni wird die „Bedeutung der Behandlung des Themas Prävention von sexualisierter Gewalt und Förderung geschlechtlicher und sexueller Selbstbestimmung unterstrichen“, führt Voß weiter aus.

Durch eine Förderung der Europäischen Union von über 120.000 Euro (Förderprogramm EFRE) ist es der Hochschule Merseburg gelungen die Ausstellungen ECHT KRASS!, ECHT KLASSE! und ECHT STARK! des PETZE-Instituts (http://petze-kiel.de/ausstellungen/) anzuschaffen. Der Verleih wird zentral von der Hochschule Merseburg koordiniert und zusammen mit verschiedenen Kooperationspartner*innen inhaltlich umgesetzt und betreut.

Kontakt für weitere Informationen: heinz-juergen.voss(at)hs-merseburg.de .

Hinsehen - Hinhören - Handeln! Fachtagung  zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt

Wann? Freitag, 14. Juni 2019, 10:00 Uhr bis 16:00 Uhr

Wo? Magdeburg, Gesellschaftshaus, Schönebecker Str. 129

Infos: Auf der Seite des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration.

Was dürfen Sie erwarten?

Der Fachtag will sensibilisieren, informieren und insbesondere die Frage klären, wo Sie noch Handlungsbedarfe für das Land Sachsen-Anhalt sehen.

Frau Sozialministerin Petra Grimm-Benne wird den Fachtag eröffnen. Mit Vorträgen sind unter anderem vertreten Frau Prof. Dr. phil. Maika Böhm, Professorin für Sexualwissenschaft und Familienplanung an der Hochschule Merseburg-Querfurt (Thema: Digitale Medien und sexuelle Grenzverletzungen) sowie Herr Prof. Dr. med. Dr. phil. Klaus M. Beier, Direktor des Institutes für Sexualwissenschaft und Sexualmedizin an der Charité - Universitätsmedizin Berlin (Thema: Präventionsnetzwerk „Kein Täter werden“). Angefragt ist auch der Unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM), Johannes-Wilhelm Rörig.

Die theaterpädagogische Werkstatt Osnabrück präsentiert Ausschnitte aus den Präventionsprogrammen „Mein Körper gehört mir!“ sowie „Die große Nein-Tonne“, die Jungen und Mädchen im Vorschulalter und in der Grundschule stark gegenüber körperlichen Grenzverletzungen machen wollen. Gezeigt werden auch Ausschnitte der PETZE-Wanderausstellung des Kieler Gewaltinstitutes, die Kindern und Jugendlichen Handlungsstrategien bei sexuellen Übergriffen vermittelt.

Der Fachtag richtet sich insbesondere an:

Pädagogisches Fachpersonal aus stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, Jugendamtsleitungen, Leitungen aus Kindertageseinrichtungen sowie Kinderschutzfachkräfte, Koordinierende der lokalen Netzwerke Frühe Hilfen und des Kinderschutzes sowie deren Netzwerkpartner/-innen, Kinderärzte/-innen,  Fachkräfte der Frühen Hilfen, Schulsozialarbeiter/-innen, Fachkräfte aus Familienzentren, Beratungsstellen gegen sexuelle Gewalt, Familienverbände  sowie  Ehe-, Lebens- und Familienberatungsstellen,  Gesundheitsämter, Feuerwehrwarte  der Jugendfeuerwehr im Landesfeuerwehrverband, Sportvereine und Sportverbände im Landessportbund.

Das detaillierte Programm finden Sie hier.

Die Anmeldung ist hier möglich.

Die Proteste gegen die Bestimmungen des §219a StGB, ausgelöst durch das Verfahren gegen die Ärztin Kristina Hänel, und die Auseinandersetzungen um seine Änderung bzw. Abschaffung haben in den letzten Monaten dazu geführt, dass rechtliche wie auch gesellschaftliche Bedingungen von Schwangerschaftsabbrüchen in Deutschland stärker in die öffentliche Aufmerksamkeit gerückt sind. Der geplante Fachtag kontextualisiert das Recht auf Schwangerschaftsabbrüche und sexuelle wie auch reproduktive Selbstbestimmung - über die Frage eines sog. "Werbeverbots" hinausgehend - in historischer, politischer, theoretischer und beraterischer Dimension. Im Anschluss an vier Vorträge können in verschiedenen Workshops vertiefende Diskussionen geführt werden. Der Fachtag will dazu beitragen, den fachlichen Diskurs und die Vernetzung zwischen Wissenschaftler*innen, Berater*innen und politischen Aktivist*innen im Feld zu vertiefen.

Informationen zur Anmeldung, zu den Vorträgen und Workshops etc. finden Sie hier.

Datum: Freitag, 26. April 2019, 9.00 bis 17.00 Uhr
Veranstaltungsort: Hörsaal 9, Hörsaalgebäude (hö), Hochschule Merseburg, Eberhard-Leibnitz-Straße 2, 06217 Merseburg
Anmeldung zur Tagung: Bitte melden Sie sich per E-Mail an: weiterbildung@hs-merseburg.de oder nutzen Sie die Möglichkeit zur Online-Anmeldung.
Entgelt: 25,- € pro Person inkl. Mittagessen und Pausenversorgung

Bitte überweisen Sie den Betrag bei der Anmeldung an folgendes Konto:

Hochschule Merseburg
Deutsche Bundesbank Magdeburg
IBAN: DE58 8100 0000 0080 0015 40 | BIC: MARKDEF1810 | Verwendungszweck: §219 + [Name, Vorname]

Kontakt:
Prof. Dr. Maika Böhm
Professur für Sexualwissenschaft und Familienplanung
E-Mail: maika.boehm@hs-merseburg.de
Telefon: +49 3461 46- 2240

Im Rahmen des Forschungsprojekts „Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexueller Traumatisierung“ haben wir eine Material- und Literatursammlung zu Sexueller Bildung und zur Prävention und Intervention bei sexualisierter Gewalt für die (sozial)pädagogische Praxis erstellt. Das Material finden Sie hier, Anregungen für die nächste Ausgabe - die für Ende 2019 geplant ist - nehmen wir gern auf.

Gern weisen wir auf unseren Fortbildungskurs zu "Sexualität und Behinderung" hin, der in Zusammenarbeit mit internationalen Partner*innen entstanden ist (Projekt: https://www.traseproject.com/ ). Der deutschsprachige Durchgang startet im September 2019. Die erforderlichen Informationen finden Sie hier: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/trase-training-in-sexual-education-for-people-with-disabilities-148/ . Der Kurs ist kostenpflichtig - über ggf. mögliche Fördermöglichkeiten gibt Fr. Bergner Auskunft. Der Kurs kann auch als Inhouse-Schulung gebucht werden.

Für Fragen erreichen Sie uns sehr gern.

Vom 18.02.–15.03.19 werden an den Franckeschen Stiftungen zu Halle die beiden Präventionsausstellungen „ECHT KRASS!“ (Latina Gymnasium, Franckeplatz 1, Haus 42) und „ECHT KLASSE!“ (Erziehungswissenschaften, Franckeplatz 1, Haus 31) aufgebaut und für Kinder- und Jugendgruppen, sowie für Lehr-, Fachkräfte, Multiplikator_innen kostenfrei zugänglich sein. Informationen zu den Ausstellungen und den Kooperationspartner_innen finden Sie hier: https://echtpraesa.wordpress.com/

Bei beiden Ausstellungen handelt es sich um interaktive Präventionsparcours, die Kinder und Jugendliche selbst entdecken und in einer circa 1,5-stündigen Begehung selbst erfahren können. Sie wurden vom PETZE-Institut Kiel entwickelt und dienen der Prävention sexualisierter Gewalt und der Förderung von sexueller Selbstbestimmung.

Interessierten Klassen, Gruppen, Vereinen, etc. bieten wir Besichtigungstermine und optional buchbare Workshops an. Sehen Sie dazu in den angehängten Flyer und buchen Sie sehr gern auch unabhängig davon Termine.

Für Fragen stehen Elisabeth Andreas (elisabeth.andreas@hs-merseburg.de) und Prof. Heinz-Jürgen Voß (heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de) gern zur Verfügung.

Über Ihr und euer Interesse freuen wir uns!

Sehr gern weisen wir auf die Neuerscheinung "'Männliche Fachkräfte in die Kindergärten!, Ja, aber...' - Von der Ambivalenz zwischen staatlicher Förderung und dem Generalverdacht des sexuellen Missbrauchs" hin, die gerade im Hochschulverlag Merseburg erschienen ist. Ricky Pasch eröffnet darin sehr reflektiert und umfassend das Themenfeld Männer in KiTas.

Im Klappentext heißt es:
Gesellschaftlich vollzieht sich eine Pluralisierung der Lebensweisen, stehen Geschlechterstereotype zunehmend in Frage und wächst die Akzeptanz gegenüber geschlechtlichen und sexuellen Minderheiten.
Dennoch gibt es Arbeitsfelder, die weiterhin von Geschlechterstereotypen geprägt sind. Bestes Beispiel sind Arbeitsfelder der Kinderbetreuung – Erzieher –, in denen Männer die Ausnahme darstellen und nicht selten einem Generalverdacht ausgesetzt sind, potenzielles „Risiko“ für die Kinder oder gar potenzieller Missbrauchstäter zu sein.
Ricky Pasch beleuchtet in diesem Buch die aktuelle Situation von Männern in diesem Berufsfeld – und bindet dabei auch konkrete Erfahrungsberichte ein.

'Männliche Fachkräfte in die Kindergärten!,Ja, aber...'
von Ricky Pasch
Merseburg: Hochschulverlag
2019, 71 Seiten, 11 Euro
ISBN: 978-3-942703-73-4
Bestellbar über: Dr. Frank Baumann

Für ein Rezensionsexemplar wenden Sie sich gern an: heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de

Sehr gern weisen wir darauf hin, dass die Hauptvorträge und Podiumsdiskussionen des Fachtags "Forschung zu sexualisierter Gewalt im Praxis-Check", der am 2.11.2018 an der Hochschule Merseburg stattfand, nun dem Youtube-Kanal der Hochschule verfügbar sind. An den Workshops können Sie so zwar nicht teilnehmen, aber können dennoch von der Ergebnissicherung profitieren. Rückmeldungen wie immer sehr gern an uns.

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Kurzinformation: Bei der Fachtagung am 2. November 2018 an der Hochschule Merseburg wurden die Ergebnisse der BMBF-Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ vorgestellt. In aufeinander folgenden Beiträgen kommen Referent*innen aus der Beratungspraxis und der Forschung in Dialog, zugleich wird das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis ausgehandelt und ein gleichberechtigter Theorie-Praxis-Dialog angeregt. In einer abschließenden Podiumsdiskussion kommen die zuständigen Leiter*innen der Referate aus dem Ministerium für Bildung und dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt sowie ein Vertreter des Betroffenenrats miteinander ins Gespräch. Sie diskutieren die Aktivitäten, die in den letzten Jahren im Bundesland im Themenfeld Prävention von sexualisierter Gewalt stattgefunden haben, und die Aussichten für 2019.

Am 10.9.2018 fand an der Hochschule Merseburg die Fachtagung "Innerfamiliäre sexuelle Grenzüberschreitungen/sexualisierte Gewalt" statt (Programmflyer als PDF-Datei), die gemeinsam vom Landesjugendamt Sachsen-Anhalt, vom "Mobilen Informations- und Beratungszentrum Sexualisierte Gewalt/Jungen" und der Hochschule Merseburg organisiert wurde. Der Fokus lag dabei auf sexualisierter Gewalt durch Geschwister. Nun sind die Hauptvorträge als Videomitschnitt verfügbar.

Inhalt der Fachtagung:
Den höchsten Anteil an sexualisierter Gewalt stellt das sexuell übergriffige Verhalten im familiären Kontext dar. Für Außenstehende sind diese Familienstrukturen durch die bestehenden Geheimhaltungsmechanismen schwer einsehbar (inzestuöse Familienbeziehungen). Die Wahrnehmung schwieriger familiärer Entwicklungen, von Grenzüberschreitungen, Kindeswohlgefährdungen durch innerfamiliäre sexualisierte Gewalt ist hierdurch erschwert.

Video-Mitschnitt:

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