Am Donnerstag den 07.05.2015 um 17:30 Uhr fanden im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Sex Tells” der Angewandten Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg im TAC – Theater am Campus zwei Buchvorstellungen statt. Die Merseburger Absolventin Manuela Tillmanns und Absolvent und Mitarbeiter der Hochschule Merseburg Torsten Linke präsentierten ihre Neuerscheinungen aus der Buchreihe Angewandte Sexualwissenschaft des Psychosozial-Verlags. ...weiterlesen "Sex Tells: Buchvorstellungen"
Schlagwort: Hochschule Merseburg
Reihe Sex Tells: Kama Sutra – das indische Lehrbuch der Liebe: Einführung in die indische Sexualpsychologie. Vortrag von Nepal Lodh
Am Dienstag den 21.04.2015 um 19.00 Uhr fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Sex Tells” der Angewandten Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg im TAC – Theater am Campus, Eberhard-Leibnitz-Straße 2 ein Vortrag von Nepal Lodh statt.
Kama ist das altindische Wort für Liebe, Sutra bedeutet Leitfaden. Das Buch Kama Sutra ist ein in Sanskrit verfasstes Buch von Vatsyayana Mallanaga und ist eines der einflussreichsten Sachbücher zum Thema der erotischen Liebe.
Die Gefühle, die wir in der Partnerschaft füreinander haben, finden ihren höchsten Ausdruck in der körperlichen Vereinigung, den Umarmungen, Berührungen, den Küssen, den Tönen und der romantischen Kommunikation. Im Kama Sutra finden wir vierundsechzig Kunstfertigkeiten für die höchste Form des Genusses.

Nepal Lodh ging in seinem Vortrag auf den altindischen Hintergrund der Morallehre ein. Er erläuterte, wie die Liebe als Kunst empfunden und erlebt werden kann und was auch im 21. Jahrhundert daraus noch zu lernen ist.
Nepal Lodh, in Indien geboren, Yogameister, spiritueller Lebensberater, Leiter der Hindu-Akademie Nepal Lodh in Bremen, bildet Yogalehrer/
Reihe Sex Tells: Pornografie in Deutschland – Reise durch ein unbekanntes Land. Vortrag mit Philip Siegel
Am Donnerstag den 19.03.2015 um 19.00 Uhr findet im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Sex Tells” der Angewandten Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg im TAC – Theater am Campus, Eberhard-Leibnitz-Straße 2 ein Vortrag mit Philip Siegel statt.
Seit rund 41 Jahren ist Pornografie in Deutschland erlaubt. Am 23. November 1973 trägt die damalige Bundesregierung dem Umstand Rechnung, dass immer mehr pornografisches Material lastwagenweise aus Dänemark eingeschmuggelt wird. Druckereien in Deutschland stellen illegal Pornografie her, Filme werden unter der Hand verkauft. Widerstand ist also zwecklos. Im Paragrafen 184 schafft der Gesetzgeber Regeln für Pornografie, die sich bis heute kaum geändert haben.
Was sich geändert hat, ist die Verfügbarkeit: Damals waren Pornofilme ausschließlich im Kino zu sehen, strengstes Jugendverbot. Heute ist Pornografie für jede und jeden problemlos im Internet konsumierbar. ...weiterlesen "Reihe Sex Tells: Pornografie in Deutschland – Reise durch ein unbekanntes Land. Vortrag mit Philip Siegel"
Veranstaltungsreihe: Rassismus in Merseburg und im Saalekreis: Analysen – Entwicklungen – Gegenstrategien
Faltblatt (zu 1-4)
Faltblatt (zu 5)
„Rassismus ist die Verknüpfung von Vorurteil mit institutioneller Macht. Entgegen der (bequemen) landläufigen Meinung ist für Rassismus eine ‚Abneigung’ oder ‚Böswilligkeit’ gegen Menschen oder Menschengruppen keine Voraussetzung. Rassismus ist […] ein institutionalisiertes System, in dem soziale, wirtschaftliche, politische und kulturelle Beziehungen für weißen Alleinherrschaftserhalt wirken […].”
Noah Sow, zit. nach: Susan Arndt / Nadja Ofuatey-Alazard (Hg., 2011): Wie Rassismus aus Wörtern spricht: (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk. Münster: Unrast Verlag. S. 37.)
Erst seit den 1980er Jahren wird Rassismus in Deutschland – durch das Streiten von Selbstorganisationen von Schwarzen Menschen und Personen of Color – zunehmend thematisiert. Die ‚verharmlosenden’, weil den institutionalisierten Charakter von Rassismus verkennenden, Begriffe Fremdenfeindlichkeit und Ausländerhass wurden weitgehend abgelöst. Die Veranstaltungsreihe führt in die Thematik ein – auch mit regionalem Blick. Sie wird in Kooperation von Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Hochschule Merseburg und Arbeit und Leben BV Sachsen-Anhalt e.V. – Mehrgenerationenhaus Merseburg durchgeführt.
(1) Einführungsseminar: Rassismus und deutscher Kolonialismus
17. März 2015, 18:30 Uhr, Mehrgenerationenhaus ...weiterlesen "Veranstaltungsreihe: Rassismus in Merseburg und im Saalekreis: Analysen – Entwicklungen – Gegenstrategien"
Fachtagung: Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität – (K)Eine Privatsache am Arbeitsplatz?!
Fachtag am 05.03.2015 im Ständehaus Merseburg
Hochschule Merseburg, Friedrich-Ebert-Stiftung und ver.di-Jugend veranstalten am 05.03.2015 ab 12 Uhr im Ständehaus Merseburg einen Fachtag zum Thema:
“Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität – (K)Eine Privatsache am Arbeitsplatz?!”
Diskriminierung abzubauen ist ein erklärtes Ziel aktueller landesweiter und europäischer Politik. Programme, die sich darauf richten, Vielfalt anzuerkennen, werden unter dem Stichwort Diversity-Management zusammengefasst. Sie zielen einerseits darauf, die Lebensqualität von Menschen zu steigern. Andererseits liegt den Diversity-Management-Konzepten die Einsicht zu Grunde, dass Menschen, die nicht diskriminiert werden, im Arbeitsleben produktiver sind. Wenn das Betriebsklima stimmt, wenn Mobbing ausgeschlossen ist und Mitarbeitende so akzeptiert sind, wie sie sind, dann sind sie motivierter, leistungsfähiger und kreativer. Zufriedenheit der Mitarbeitenden ist mittlerweile ein wichtiger Standortfaktor, da zahlreiche Unternehmen und Kommunen bereits Diversity-Konzepte auf den Weg gebracht haben.
Vielfalt anerkennen zielt auf Fragen wie Alter, körperliche und geistige Befähigung, Geschlecht, ethnische und kulturelle Herkunft, Religion und Weltanschauung sowie sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität. Bei diesem Fachtag greifen wir die letzten beiden Faktoren heraus. Neben einigen anderen Kategorien sind Geschlecht und Sexualität zentral in der Identität von Menschen. Wenn ein Mitarbeiter offen schwul leben kann und nicht stets schweigend zuhört, wenn die Kolleginnen und Kollegen von Ausflügen mit ihren Familien berichten, wenn er sich nicht kleine Geschichten ausdenken muss, nur um nicht als schwul erkannt zu werden, dann kann er unbelasteter und befreiter tätig sein. Für Transgender und transsexuelle Menschen ist es wichtig, dass ihre geschlechtliche Identität anerkannt wird. Es sollte kein Tuscheln stattfinden, wenn Hans Meier eines Tages als Ulrike Meier auf Arbeit kommt. Vielmehr sollte es Interesse und Unterstützung provozieren.
Der Fachtag “Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität – (K)Eine Privatsache am Arbeitsplatz?!“ vermittelt Kompetenzen und bietet Raum für Austausch. Alle Interessierten sind dazu herzlich eingeladen.
Faltblatt zum Fachtag ...weiterlesen "Fachtagung: Sexuelle Orientierung und geschlechtliche Identität – (K)Eine Privatsache am Arbeitsplatz?!"
Queerfilm 2015: Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Domstadtkino
Lesbische, schwule, queere Filme kamen 2015 ins Domstadtkino! Dabei wurden einerseits Filme gezeigt, die kaum noch in Kinos zu sehen sind, wie etwa „Stadt der verlorenen Seelen” von Rosa von Praunheim. Gleichzeitig kamen aktuelle Filme hinzu. Es gab jeweils einen Doppelpack, der regional und überregional interessant war. Durchgeführt wurde die Reihe in Kooperation von Domstadtkino, Hochschule Merseburg und Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt. ...weiterlesen "Queerfilm 2015: Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Domstadtkino"
Fachtag „Sexocorporel” am Donnerstag (29.01.2015) an der Hochschule Merseburg
Der Fachtag erläutert umfassend das Konzept Sexocorporel und gibt einen Einblick in den neuen Studiengang “Sexologie” – der neue Masterstudiengang ist anwendungsbezogen, ressourcen- und körperorientiert. Im Sexocorporel-Konzept werden alle an der menschlichen Sexualität beteiligten Komponenten berücksichtigt, ganz im Sinne der Gesundheitsdefinition der Weltgesundheitsorganisation WHO:
“Gesundheit ist ein Zustand vollständigen körperlichen, psychischen und sozialen Wohlbefindens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen.”
Für wirksame sexualpädagogische oder sexualberaterisch/-therapeutische Arbeit ist es erforderlich, dass sowohl psychische als auch physische Eigenschaften des jeweiligen Menschen im Blick sind, ebenso wie dessen Wertmaßstäbe und Hintergründe. Das gilt für das Konzept des Sexocorporel.
Nähere Informationen zum Programm und zu den Referent_innen entnehmen Sie bitte dem Faltblatt und dem zusätzlichen Lageplan.
Anmeldung: michaela.katzer@hs-merseburg.de ...weiterlesen "Fachtag „Sexocorporel” am Donnerstag (29.01.2015) an der Hochschule Merseburg"
Reihe Sex Tells: Kondomherstellung LIVE. Mit Kondomberater Vinzenz Krause
Am Donnerstag den 15.01.2015 um 18 Uhr fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Sex Tells” der Angewandten Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg im TAC – Theater am Campus ein Kondom-Seminar mit dem “Kondomberater” Vinzenz Krause statt.
Wie entsteht ein Kondom? Wie funktioniert die Sicherheitsprüfung, und was hat es eigentlich mit den verschiedenen Größen auf sich?
Beim Fragen und Antworten blieb es aber nicht. Mit Latexmilch, Magnesiumpulver und vielen verschiedenen Glaskolben wurde aus der Theorie rund ums Verhüterli schnell die Praxis der Kondomherstellung.
Wer weiß, wie ein Kondom entsteht, baut Vorurteile ab und kann besser damit umgehen. Anfänger wurden bei der Aktion auf wissenschaftliche Art an Kondome herangeführt und Fortgeschrittene lernten noch etwas dazu.
Ankündigungsposter als pdf-Datei.
Reihe Sex Tells: VULVA – Die Enthüllung des weiblichen Geschlechts. Vortrag von Dr. Mithu Sanyal
Am Freitag den 12.12.2014 um 17 Uhr fand im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Sex Tells” der Angewandten Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg im TAC – Theater am Campus eine Lesung mit der Journalistin, Autorin und Kulturwissenschaftlerin Dr. Mithu Sanyal statt.
Ankündigungsposter als pdf-Datei.
Fachtagung: Reproduktive Selbstbestimmung – ein Thema auch für Deutschland
Fachtagung September 2012 an der Hochschule Merseburg
Am 27. und 28. September 2012 fand an der Hochschule Merseburg die Fachtagung „Schwangerschaftsabbruch zwischen reproduktiver Selbstbestimmung und Kriminalisierung – Alte/
Die Tagung zeichnete sich im Besonderen durch die Verbindung von wissenschaftlicher Debatte und fachpolitischem Blick aus. Sowohl Wissenschaftler als auch Vertreter von Fachverbänden, Ministerien und Politik haben sich mit ihren Erfahrungen und Erkenntnissen in die Tagung eingebracht. ...weiterlesen "Fachtagung: Reproduktive Selbstbestimmung – ein Thema auch für Deutschland"