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Wir möchten gerne auf einen Beitrag von Prof. Ulrike Busch (HS Merseburg) und Prof. Daphne Hahn (HS Fulda) hinweisen über den Unwillen und das Unvermögen, eine Antwort auf eine einfache Frage zu finden.

Ärzt_innen, die Schwangerschaftsabbrüche in Deutschland durchführen, werden angezeigt, verklagt und verurteilt, wenn sie darüber informieren. Dies geht auf die vom faschistischen Unrechtsstaat 1933 erlassenen Paragraphen StGB §§219-220 zurück, die 1974 von der westdeutschen Regierung in den §219a überführt wurden.

Am 19.12.2018 findet um 16:00 Uhr eine öffentliche Kundgebungen gegen StGB §219a in Leipzig auf dem Richard-Wagner-Platz statt. (Das ist 400m westlich vom Hauptbahnhof, der Platz vor der »Blechbüchse«.)

Sehr gern weisen wir darauf hin, dass die Hauptvorträge und Podiumsdiskussionen des Fachtags "Forschung zu sexualisierter Gewalt im Praxis-Check", der am 2.11.2018 an der Hochschule Merseburg stattfand, nun dem Youtube-Kanal der Hochschule verfügbar sind. An den Workshops können Sie so zwar nicht teilnehmen, aber können dennoch von der Ergebnissicherung profitieren. Rückmeldungen wie immer sehr gern an uns.

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Kurzinformation: Bei der Fachtagung am 2. November 2018 an der Hochschule Merseburg wurden die Ergebnisse der BMBF-Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten“ vorgestellt. In aufeinander folgenden Beiträgen kommen Referent*innen aus der Beratungspraxis und der Forschung in Dialog, zugleich wird das Verhältnis zwischen Theorie und Praxis ausgehandelt und ein gleichberechtigter Theorie-Praxis-Dialog angeregt. In einer abschließenden Podiumsdiskussion kommen die zuständigen Leiter*innen der Referate aus dem Ministerium für Bildung und dem Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt sowie ein Vertreter des Betroffenenrats miteinander ins Gespräch. Sie diskutieren die Aktivitäten, die in den letzten Jahren im Bundesland im Themenfeld Prävention von sexualisierter Gewalt stattgefunden haben, und die Aussichten für 2019.

Gern weisen wir auf den Ergebnisband der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung finanzierten Förderlinie „Sexuelle Gewalt in pädagogischen Kontexten“ hin, der soeben im Verlag Springer VS (Wiesbaden) erschienen ist. Im Band enthalten sind die zentralen Ergebnisse und Ableitungen der geförderten Projekte. Die Ergebnisse der Förderlinie werden am 2.11.2018 beim Fachtag “Forschungen zu sexualisierter Gewalt im Praxischeck” an der Hochschule Merseburg statt.

Sexuelle Gewalt in pädagogischen Kontexten:
Aktuelle Forschungen und Reflexionen

von Martin Wazlawik, Heinz-Jürgen Voß, Alexandra Retkowski, Anja Henningsen, Arne Dekker (Hg.)

Springer VS, Wiesbaden
2018/19, 300 Seiten, 44,99 Euro (eBook: 34,99 Euro)
ISBN: 978-3-658-18001-0

Verlagsinformationen

Nach dem erfolgreichen Auftakt der Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?im vergangenen Jahr und der positiven Resonanz seitens der Teilnehmenden und AG-Leitungen, soll dieses Format auch in diesem Jahr wieder unmittelbar im Anschluss an den Landesweiten Tag der Genderforschung angeboten werden.

Die Nachwuchstagung richtet sich an Studierende, Promovierende und Postdocs, die in ihrer Disziplin mit Genderperspektive forschen (möchten) und möchte diese gezielt in der Anfangsphase einer Forschungsarbeit (Masterarbeit und/oder Promotion) unterstützen. Es wird die Möglichkeit geboten, im Rahmen fachlich angeleiteter Arbeitsgruppen eigene Forschungsvorhaben zu präsentieren und zu diskutieren. Eine Teilnahme an den Arbeitsgruppen ist auch ohne die Präsentation eines eigenen Projekts möglich.

Weiter: Ausführliche Informationen.

Am 10.9.2018 fand an der Hochschule Merseburg die Fachtagung "Innerfamiliäre sexuelle Grenzüberschreitungen/sexualisierte Gewalt" statt (Programmflyer als PDF-Datei), die gemeinsam vom Landesjugendamt Sachsen-Anhalt, vom "Mobilen Informations- und Beratungszentrum Sexualisierte Gewalt/Jungen" und der Hochschule Merseburg organisiert wurde. Der Fokus lag dabei auf sexualisierter Gewalt durch Geschwister. Nun sind die Hauptvorträge als Videomitschnitt verfügbar.

Inhalt der Fachtagung:
Den höchsten Anteil an sexualisierter Gewalt stellt das sexuell übergriffige Verhalten im familiären Kontext dar. Für Außenstehende sind diese Familienstrukturen durch die bestehenden Geheimhaltungsmechanismen schwer einsehbar (inzestuöse Familienbeziehungen). Die Wahrnehmung schwieriger familiärer Entwicklungen, von Grenzüberschreitungen, Kindeswohlgefährdungen durch innerfamiliäre sexualisierte Gewalt ist hierdurch erschwert.

Video-Mitschnitt:

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Sehr gern weisen wir auf die Jahrestagung der Gesellschaft für Sexualwissenschaft hin, die am 27.10.2018 unter dem Titel "Verborgene Sexualitäten 1" in Leipzig stattfindet. Alle weiteren Informationen findet ihr und finden Sie im Anhang. Themen der Tagung sind unter anderem:

  • Sexroboter
  • autoerotische Unfälle
  • Hetero-BDSM
  • Trans*

Hier finden Sie den Programm-Flyer: Programm Jahrestagung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Sehr gern laden wir Sie zum Fachtag "Forschungen zu sexualisierter Gewalt im Praxischeck" ein, der am 2. November 2018 an der Hochschule Merseburg stattfindet. Neben interessanten Fachvorträgen und einem Überblick über die aktuellen Forschungen in der Bundesrepublik bietet sich für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in Workshops mit unterschiedlichen pädagogische Arbeitsmethoden zu befassen, sie auszuprobieren und sich selbst einzubringen. In Podiumsdiskussionen werden forschende und praktische Perspektiven in Diskussion miteinander gebracht und sind Fragen an verschiedene Ministerien und Landesinstitutionen aus Sachsen-Anhalt möglich.

Ausführliche Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Den Programmflyer finden Sie hier.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, eine Teilnahmegebühr fällt nicht an. Für Fragen stehen Ihnen Michaela Katzer ( michaela.katzer@hs-merseburg.de ) und ich ( heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de ) gern zur Verfügung!

Sehr gern weisen wir darauf hin, dass der nächste Durchgang des Masterstudiengangs „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“ im Frühjahr 2019 in der Schweiz (Uster, bei Zürich) startet. (Der Durchgang in der Bundesrepublik läuft dann wieder im Frühjahr 2020 an.) Bewerbungen sind noch möglich.

Es handelt sich um einen kostenpflichtigen Weiterbildungs-Masterstudiengang, für den es aber Fördermöglichkeiten gibt - in Bezug auf die Bundesrepublik ist eine Förderung mit bis zu 90 % möglich (abhängig vom Bundesland, dem Einkommen und weiteren Kriterien).

Informationen zum Studiengang finden sich hier: https://www.sexualpaedagogik.ch/Master-of-Arts-in-Sexologie/  (und hier: https://www.hs-merseburg.de/weiterbildung/berufsbegleitendes-studium/sexologie-ma/ ). Fragen richten Sie gern an: Andreas Kröner, andreas.kroener@hs-merseburg.de .

Der Studiengang "Sexologie" ist körperorientiert fokussiert: ...weiterlesen "Bewerbungen möglich: Nächster Durchgang des Masterstudiengangs „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“ startet im Frühjahr 2019 in der Schweiz"

Hier haben Sie die Möglichkeit die letzten beiden letzten Vorträge im Rahmen der Lunch lecture an der Hochschule Merseburg anzusehen:

[2] Buchvorstellung "Die Idee der Homosexualität musikalisieren: Zur Aktualität von Guy Hocquenghem": Hocquenghem gilt als Vordenker der Queer Theorie - und ist er ein wichtiger Schwulenaktivist, der in Frankreich aktiv war und sich auch deutlich zu den schwulen Aktivitäten in Westberlin und der BRD positionierte. Mitschnitt des Vortrags von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, vom 6. Juni 2018:

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[1] “Auf der Suche nach einer verrufenen Klappe…” Von Klappen (Klappensex) und heutigem queeren Widerstand: Ausgehend von Betrachtungen zur Klappenkultur in Westberlin – und ihre Beurteilung durch Aktivist*innen aus anderen europäischen Ländern, etwa durch Guy Hocquenghem – wendet sich der Sexualwissenschaftler Heinz-Jürgen Voß (Hochschule Merseburg) aktuellen bedrohlichen gesellschaftlichen Entwicklungen zu. Mitschnitt eines Vortrag von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, vom 25. April 2018: hier online (Youtube).

Silas Schmidt von Wymeringhausen trägt aktuell mit seinen*ihren Beiträgen zur Ausstellung „generell frisch“ im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg zu einer offenen und toleranten Stadt Merseburg bei. Fokussiert auf schwule Inhalte - insbesondere Cruising - eröffnet der*die Künstler*in Reflexionsräume für schwule Kultur. Einige Reaktionen aus dem Museum sorgten für Aufmerksamkeit. Entrüstet über die als vulgär empfundene Sprachwahl in den Exponaten und die Darstellung auch erigierter Penisse verwendete eine Mitarbeiter*in des Museums mehrfach den Begriff „abartig“ in Bezug auf die gezeigten Exponate. Medial hat sich darauf hin eine Diskussion entfacht, die überregional und regional wirkte.

Aber worum geht es eigentlich? Und was können wir als produktiven Ertrag für unseren Landkreis und unsere Stadt Merseburg aus der Debatte ziehen? Dazu fand an der Hochschule Merseburg eine Diskussionsveranstaltung statt, die im Folgenden dokumentiert ist.

Auf dem Podium diskutieren:

  • der Künstler Silas Schmidt von Wymeringhausen
  • Heiner Schulze vom Schwulen Museum* in Berlin
  • René Schäffer vom Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt
  • Maike Wolf, Bildungsreferent*in beim „Weltoffenen Saalekreis“
  • Moderation: Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß

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