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Als Hochschulen in Sachsen-Anhalt und als IFAS stemmen wir uns gegen den gesellschaftlichen Rechtsruck. Als Hochschule Merseburg veranstalten wir verschiedene Demokratie-Formate; andere Hochschulen tun dies auch; zugleich sind wir weltoffen und vielfaltsorientiert sowohl bei den Christopher-Street-Days der Region (Halle, Weißenfels, Naumburg, Merseburg) präsent als auch bei der Leipziger Buchmesse

Sowohl Gender Studies als auch die Sexualwissenschaft sind von Anfeindungen besonders betroffen. Entsprechend möchte ich euch bitten, gern noch Interessierte auf unsere sexualwissenschaftlichen Studiengänge hinzuweisen:

Fragen? Gern an Heinz-Jürgen Voß, heinz-juergen.voss (ät) hs-merseburg.de .

Gern weisen wir auf den "Infoabend – den Masterstudiengang Sexologie virtuell kennenlernen" hin, der am 16.12. um 17:00 Uhr digital stattfindet. Infos finden sich hier: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/infoabend-den-masterstudiengang-sexologie-virtuell-kennenlernen-2-1/ . Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! 

Der nächste MA Sexologie startet im Frühjahr 2026 mit einem Durchgang in Merseburg/Berlin und einem weiteren Durchgang in Zürich. 

Als IFAS-Team gratulieren wir ganz herzlich allen Preisträger*innen des Forschungspreises der Hochschule Merseburg, des Preises für die besten Abschlussarbeiten der Hochschule Merseburg und des Genderforschungspreises des Landes Sachsen-Anhalt! Wir freuen uns sehr, dass Absolvent*innen der Sexualwissenschaft unter den Preisträger*innen sind:

Großartig! Herzlichen Glückwunsch!

Am 2.12.2025 findet mit Zielrichtung Fraktionen, Gesundheitspolitiker*innen etc. die Podiumsdiskussion „Auf dem Weg zu einer besseren Sexualaufklärung“ mit anschließenden Workshops in Berlin statt. Informationen finden sich unten in der PDF-Datei. Bei Interesse gern bei Sarah Hildenbard anmelden: sarah.hildenbrand [ät] reckitt.com .

„alpha Uni“ begleitet Studierende und junge Berufseinsteiger*innen bei ihren Herausforderungen im Studium und ihren ersten Schritten im Beruf. dabei werden ganz unterschiedliche Studiengänge vorgestellt. Dieses Mal war der Studiengang Angewandte Sexualwissenschaft im Fokus - Laura wurde in ihrem Studienalltag begleitet, Katharina bei dem Berufseinstieg als Sexologin (Absolventin im Studiengang Sexologie). Der Übersichtsbeitrag bei der ARD findet sich hier; die Videos sind dort für die ARD-Mediathek verlinkt, hier auch auf Youtube.

@Laura und @Katharina: Ihr habt das großartig gemacht. Vielen Dank!

Sexualwissenschaft und Geschlechterforschung gehören aktuell zu den innovativsten und ertragreichsten wissenschaftlichen Disziplinen und sehen sich gerade auch deswegen besonderen Anfeindungen ausgesetzt. Kritische Diskussion ist stets willkommen - aber nicht die Debatte um die Aufhebung der Wissenschaften. Um die Wissenschaftsfreiheit zu schützen, veranstalten wir in Sachsen-Anhalt zahlreiche Events, bei denen es um Wissenschaftsfreiheit geht. Kommt gern vorbei und unterstützt uns - auch vor dem Hintergrund der Landtagswahlen im kommenden Jahr. Sachsen-Anhalt ist weltoffen und diversitätssensibel - sorgt mit dafür, dass es so bleibt!

Veranstaltungen, Übersicht 1: https://www.hs-merseburg.de/demokratie ;
Veranstaltungen, Übersicht 2: https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=5991 

Kommt gern und unbedingt zur Veranstaltung "Podiumsdiskussion: Angriff auf die Wissenschaft". Infos: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/podiumsdiskussion-angriff-auf-die-wissenschaft/ .

Anlässlich des 35jährigen Bestehens widmet sich die Gesellschaft für Sexualwissenschaft (GSW) den aktuellen gesellschaftlichen Aushandlungen um Sexualität in der deutschen Gesellschaft. Die in Leipzig gegründete Gesellschaft bringt seit 1990 sexualwissenschaftliche Perspektiven voran, die sowohl sozialwissenschaftliche als auch medizinische Bezüge miteinander verbinden. Ausführliche Informationen zur Tagung "Vielfalt angewandter Sexualwissenschaft in Praxis und Forschung“ finden sich hier hier, auf der Seite der GSW. Gratulation zum Jubiläum!

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Die Ringvorlesung "Sexualität und Soziale Arbeit" erfreut sich mittlerweile guter Tradition. Im Oktober 2025 geht sie in die 5. Runde! Und es sind weitere Partnerhochschulen für die Organisation hinzugekommen. Dieses Mal sind die folgenden Veranstaltungen vorgesehen:

  • 20.10.2025 Laura Olejniczak, Tilmann Knittel: Familienorientierung, Kinderwunsch, Verhütung und (un)gewollte Schwangerschaften im Lebenslauf von Frauen. Zentrale Ergebnisse der aktuellen empirischen Studie „frauen leben 4 - Familienplanung im Lebenslauf“ (Foliensatz online).
  • 03.11.2025 Yannick Zengler: Der Umgang pädagogischer Fachkräfte mit sexuellen Kontakten in Jugendwohngruppen und die Bedeutung von Geschlecht und sexueller Orientierung (Foliensatz online).
  • 17.11.2025 Programmänderung wg. Erkrankung - NEU: Folke Brodersen & Simon Merz: Junge Queers stärken – Offene Jugendarbeit gestalten. Vorstellung eines Handbuchs für die Praxis Queerer Jugendarbeit (Foliensatz online).
  • 01.12.2025 Programmänderung wg. Erkrankung - NEU: Ralf Buchterkirchen: Kriegsdienstverweigerung, Männlichkeit und Wehrpflicht – Ursprung und aktuelle Handlungsmöglichkeiten - Aufgaben für die Soziale Arbeit (Foliensatz online).
  • 15.12.2025 Sexualwissenschaftliche Nachwuchsforschung: Martin*a Buchmeier: Sexueller Konsens im Darkroom: Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Nutzerinnen (Foliensatz online) / Theresia Collmer: Die Bedeutung der Beziehung zur eigenen Vagina für den Verlauf und das Erleben einer Geburt (Foliensatz online) / Michelle Pünjer: Hegemoniale Männlichkeit und Sexualität. Eine quantitative Untersuchung sexueller Praktiken und ihrer Bewertung;
  • 12.01.2026 Malte Täubrich: Sexualisierte Gewalt gegen TIN Personen;
  • 02.02.2026 Lucie Gebel, Emmie Stemmer: Sexualität und Sexuelle Bildung von queeren Jugendlichen - erste Eindrücke aus einer mixed-methods-Studie;

Die Veranstaltungen finden digital statt (ZOOM-Link siehe in der PDF-Datei unten). Sie starten jeweils um 18:00 Uhr und enden um 19:30 Uhr. Es handelt sich um eine Kooperation der sexualwissenschaftlichen Schwerpunkte der Hochschulen: Alice-Salomon-Hochschule Berlin, Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, Frankfurt University of Applied Sciences, Hochschule Fulda, Hochschule Kiel, Hochschule Merseburg, Medical School Hamburg, Pädagogische Hochschule Freiburg. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Übersicht der Vorträge der früheren Ringvorlesungen finden sich hier: 2024/25, 2023/24, 2022/23, 2021/22.

Hier finden sich die von den Vortragenden des WiSe 2025/26 zur Verfügung gestellten Präsentationen:

(1) Laura Olejniczak, Tilmann Knittel: "Familienorientierung, Kinderwunsch, Verhütung und (un)gewollte Schwangerschaften im Lebenslauf von Frauen. Zentrale Ergebnisse der aktuellen empirischen Studie „frauen leben 4 - Familienplanung im Lebenslauf“":

(2) Yannick Zengler: "Der Umgang pädagogischer Fachkräfte mit sexuellen Kontakten in Jugendwohngruppen und die Bedeutung von Geschlecht und sexueller Orientierung"

(3) Folke Brodersen & Simon Merz: "Junge Queers stärken – Offene Jugendarbeit gestalten. Vorstellung eines Handbuchs für die Praxis Queerer Jugendarbeit"

(4) Ralf Buchterkirchen: "Kriegsdienstverweigerung, Männlichkeit und Wehrpflicht – Ursprung und aktuelle Handlungsmöglichkeiten - Aufgaben für die Soziale Arbeit"

(5) Martin*a Buchmeier: "Sexueller Konsens im Darkroom: Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Nutzerinnen"

(6) Theresia Collmer: "Die Bedeutung der Beziehung zur eigenen Vagina für den Verlauf und das Erleben einer Geburt"

Die Sexualwissenschaft erfreut sich einer großen Beliebtheit! 

An den vergangenen Samstagen haben an den Standorten Merseburg und Zürich 36 Studierende den Studiengang Sexologie abgeschlossen. Der Studiengang wird in Kooperation von Hochschule Merseburg und Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie Zürich seit dem Jahr 2014 angeboten. Mittlerweile gibt es über 150 Absolvent*innen des Studiengangs.

Ausführliche Informationen finden Sie hier, Standort Merseburg: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/neuigkeiten/details/erfolgreich-abgeschlossen-feierliche-verabschiedung-der-absolventinnen-des-masterstudiengangs-sexologie-1/ ; und hier, Standort Zürich: https://www.presseportal-schweiz.ch/pressemeldungen/26-neue-sexologinnen-diplomiert-schweiz-ruestet-dating-burnout-porno-sucht .

Die nächsten Durchgänge des Studiengangs starten im Frühjahr 2026 - Informationen finden sich hier: https://www.hs-merseburg.de/studium/studiengaenge/sexologie/ und hier: https://isp-zuerich.ch/weiterbildungen/master-of-arts-in-sexologie/ .

Für Fragen zum Studiengang schreiben Sie uns sehr gern (siehe Kontakt)!

Die sexualwissenschaftlichen Studiengänge der drei Hochschulen für angewandte Wissenschaften – der Medical School Hamburg, der SRH University Heidelberg (Campus Fürth) und der Hochschule Merseburg haben das Netzwerk der sexualwissenschaftlichen Studiengänge gegründet.

Ziel der strategischen Zusammenarbeit ist es, die Sexualwissenschaft im deutschsprachigen Raum sichtbarer zu machen, praxisorientiert weiterzuentwickeln und Impulse für Gesellschaft, Forschung und Lehre zu setzen. Die drei Standorte wollen dazu gemeinsame Marketingaktivitäten entwickeln, um das Studienfach stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Durch wechselseitige Verweise auf die jeweiligen Schwerpunkte der Hochschulen sollen Studieninteressierte gezielt zur Hochschule finden, die am besten zu ihren Interessen und beruflichen Zielen passt. So soll auch in Zukunft eine dauerhaft gute Auslastung der Studienangebote aller drei Standorte erreicht werden. Gleichzeitig schafft die Vernetzung Raum für kontinuierlichen fachlichen Austausch – mit dem Ziel, die hochwertigen Studiengänge passgenau an den Bedarfen der Praxis auszurichten.

„Sexualwissenschaft geht nur gemeinsam voran. Durch unser Netzwerk stärken wir die Professionalisierung in einem Feld, das noch immer zu oft tabuisiert wird und reagieren auf den gesellschaftlichen Bedarf, wirksame Maßnahmen zur Prävention von sexualisierter Gewalt zu diskutieren und umzusetzen“ – betonten die Studiengangsleitungen Prof. Dr. Urszula Martyniuk (Hamburg), Prof. Dr. Philipp Stang (Fürth) sowie Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß und Prof. Dr. Maika Böhm (beide Merseburg) bei der Gründung des Netzwerks.

Langfristig soll die Zusammenarbeit auch dazu beitragen, Studieninteressierte gezielter anzusprechen, Nachwuchs für das Fach zu gewinnen und die gesellschaftliche Relevanz sexualwissenschaftlicher Perspektiven stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.

Hier findet sich die vollständige Pressemitteilung: PM.