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Studium

Am Fachbereich Soziale Arbeit.Medien.Kultur wurde 1994 ein Schwerpunktbereich „Sexual­pädagogik“ in der grundständigen Ausbildung von Sozialpädagogen/Sozialarbeitern durch Harald Stumpe begründet. Von 1996 bis 1999 fanden an der Hochschule Merseburg in Kooperation mit dem Bundesverband der pro familia im Rahmen eines Bundesmodellprojektes zwei Durchgänge einer 18monatigen Weiterbildung „Sexualpädagogik“ statt. Die Curricula und die Evaluation dieser Projekte bildeten die Grundlage für die Entwicklung des deutschlandweit einzigen weiterbildenden Masterstudienganges „Sexualpädagogik und Familienplanung“.

Das praxisorientierte Studien­angebot wurde basierend auf den hier gemachten Erfahrungen inhaltlich wesentlich erweitert und zum konsekutiven Masterstudiengang „Angewandte Sexualwissenschaft - Bildung und Beratung im Kontext von Sexualität, Partnerschaft und Familien­planung“ weiter entwickelt. Im jetzt stärker forschungsorientiert ausgerichteten Masterstudiengang mit einer Workload von 120 credits werden seit 2009 jährlich 25 Bewerber_innen mit einem erfolgreich abgeschlossenen human­wissen­schaftlichen Erststudium immatrikuliert, die inzwischen zu einem sehr großen Teil auch aus den alten Bundesländern und dem deutschsprachigen Nachbarländern kommen. Der Merseburger Teilzeit-Masterstudiengang „Angewandte Sexual­wissen­schaft“ erfreut sich immer größerer Nach­frage. Die Bewerber_innenzahl des NC-Studienganges übersteigt die vorgehaltene Studien­kapazität aktuell um das Fünffache.

Seit dem Jahr 2016 ergänzt der kostenpflichtige Weiterbildungs-Masterstudiengang Sexologie das Angebot. Er ist an dem Konzept Sexocorporel orientiert und wird in Kooperation mit dem Institut für Sexulapädagogik und Sexualtherapie (ISP; Uster/Schweiz) durchgeführt.