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Nach dem erfolgreichen Auftakt der Nachwuchstagung „Wie forsche ich in meinem Fach mit Geschlechterperspektive?im vergangenen Jahr und der positiven Resonanz seitens der Teilnehmenden und AG-Leitungen, soll dieses Format auch in diesem Jahr wieder unmittelbar im Anschluss an den Landesweiten Tag der Genderforschung angeboten werden.

Die Nachwuchstagung richtet sich an Studierende, Promovierende und Postdocs, die in ihrer Disziplin mit Genderperspektive forschen (möchten) und möchte diese gezielt in der Anfangsphase einer Forschungsarbeit (Masterarbeit und/oder Promotion) unterstützen. Es wird die Möglichkeit geboten, im Rahmen fachlich angeleiteter Arbeitsgruppen eigene Forschungsvorhaben zu präsentieren und zu diskutieren. Eine Teilnahme an den Arbeitsgruppen ist auch ohne die Präsentation eines eigenen Projekts möglich.

Weiter: Ausführliche Informationen.

Am 10.9.2018 fand an der Hochschule Merseburg die Fachtagung "Innerfamiliäre sexuelle Grenzüberschreitungen/sexualisierte Gewalt" statt (Programmflyer als PDF-Datei), die gemeinsam vom Landesjugendamt Sachsen-Anhalt, vom "Mobilen Informations- und Beratungszentrum Sexualisierte Gewalt/Jungen" und der Hochschule Merseburg organisiert wurde. Der Fokus lag dabei auf sexualisierter Gewalt durch Geschwister. Nun sind die Hauptvorträge als Videomitschnitt verfügbar.

Inhalt der Fachtagung:
Den höchsten Anteil an sexualisierter Gewalt stellt das sexuell übergriffige Verhalten im familiären Kontext dar. Für Außenstehende sind diese Familienstrukturen durch die bestehenden Geheimhaltungsmechanismen schwer einsehbar (inzestuöse Familienbeziehungen). Die Wahrnehmung schwieriger familiärer Entwicklungen, von Grenzüberschreitungen, Kindeswohlgefährdungen durch innerfamiliäre sexualisierte Gewalt ist hierdurch erschwert.

Video-Mitschnitt:

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Sehr gern weisen wir auf die Jahrestagung der Gesellschaft für Sexualwissenschaft hin, die am 27.10.2018 unter dem Titel "Verborgene Sexualitäten 1" in Leipzig stattfindet. Alle weiteren Informationen findet ihr und finden Sie im Anhang. Themen der Tagung sind unter anderem:

  • Sexroboter
  • autoerotische Unfälle
  • Hetero-BDSM
  • Trans*

Hier finden Sie den Programm-Flyer: Programm Jahrestagung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Sehr gern laden wir Sie zum Fachtag "Forschungen zu sexualisierter Gewalt im Praxischeck" ein, der am 2. November 2018 an der Hochschule Merseburg stattfindet. Neben interessanten Fachvorträgen und einem Überblick über die aktuellen Forschungen in der Bundesrepublik bietet sich für die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in Workshops mit unterschiedlichen pädagogische Arbeitsmethoden zu befassen, sie auszuprobieren und sich selbst einzubringen. In Podiumsdiskussionen werden forschende und praktische Perspektiven in Diskussion miteinander gebracht und sind Fragen an verschiedene Ministerien und Landesinstitutionen aus Sachsen-Anhalt möglich.

Ausführliche Informationen und den Link zur Anmeldung finden Sie hier.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, eine Teilnahmegebühr fällt nicht an. Für Fragen stehen Ihnen Michaela Katzer ( michaela.katzer@hs-merseburg.de ) und ich ( heinz-juergen.voss@hs-merseburg.de ) gern zur Verfügung!

Sehr gern weisen wir darauf hin, dass der nächste Durchgang des Masterstudiengangs „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“ im Frühjahr 2019 in der Schweiz (Uster, bei Zürich) startet. (Der Durchgang in der Bundesrepublik läuft dann wieder im Frühjahr 2020 an.) Bewerbungen sind noch möglich.

Es handelt sich um einen kostenpflichtigen Weiterbildungs-Masterstudiengang, für den es aber Fördermöglichkeiten gibt - in Bezug auf die Bundesrepublik ist eine Förderung mit bis zu 90 % möglich (abhängig vom Bundesland, dem Einkommen und weiteren Kriterien).

Informationen zum Studiengang finden sich hier: https://www.sexualpaedagogik.ch/Master-of-Arts-in-Sexologie/  (und hier: https://www.hs-merseburg.de/weiterbildung/berufsbegleitendes-studium/sexologie-ma/ ). Fragen richten Sie gern an: Andreas Kröner, andreas.kroener@hs-merseburg.de .

Der Studiengang "Sexologie" ist körperorientiert fokussiert: ...weiterlesen "Bewerbungen möglich: Nächster Durchgang des Masterstudiengangs „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“ startet im Frühjahr 2019 in der Schweiz"

Hier haben Sie die Möglichkeit die letzten beiden letzten Vorträge im Rahmen der Lunch lecture an der Hochschule Merseburg anzusehen:

[2] Buchvorstellung "Die Idee der Homosexualität musikalisieren: Zur Aktualität von Guy Hocquenghem": Hocquenghem gilt als Vordenker der Queer Theorie - und ist er ein wichtiger Schwulenaktivist, der in Frankreich aktiv war und sich auch deutlich zu den schwulen Aktivitäten in Westberlin und der BRD positionierte. Mitschnitt des Vortrags von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, vom 6. Juni 2018:

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[1] “Auf der Suche nach einer verrufenen Klappe…” Von Klappen (Klappensex) und heutigem queeren Widerstand: Ausgehend von Betrachtungen zur Klappenkultur in Westberlin – und ihre Beurteilung durch Aktivist*innen aus anderen europäischen Ländern, etwa durch Guy Hocquenghem – wendet sich der Sexualwissenschaftler Heinz-Jürgen Voß (Hochschule Merseburg) aktuellen bedrohlichen gesellschaftlichen Entwicklungen zu. Mitschnitt eines Vortrag von Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, vom 25. April 2018: hier online (Youtube).

Silas Schmidt von Wymeringhausen trägt aktuell mit seinen*ihren Beiträgen zur Ausstellung „generell frisch“ im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg zu einer offenen und toleranten Stadt Merseburg bei. Fokussiert auf schwule Inhalte - insbesondere Cruising - eröffnet der*die Künstler*in Reflexionsräume für schwule Kultur. Einige Reaktionen aus dem Museum sorgten für Aufmerksamkeit. Entrüstet über die als vulgär empfundene Sprachwahl in den Exponaten und die Darstellung auch erigierter Penisse verwendete eine Mitarbeiter*in des Museums mehrfach den Begriff „abartig“ in Bezug auf die gezeigten Exponate. Medial hat sich darauf hin eine Diskussion entfacht, die überregional und regional wirkte.

Aber worum geht es eigentlich? Und was können wir als produktiven Ertrag für unseren Landkreis und unsere Stadt Merseburg aus der Debatte ziehen? Dazu fand an der Hochschule Merseburg eine Diskussionsveranstaltung statt, die im Folgenden dokumentiert ist.

Auf dem Podium diskutieren:

  • der Künstler Silas Schmidt von Wymeringhausen
  • Heiner Schulze vom Schwulen Museum* in Berlin
  • René Schäffer vom Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt
  • Maike Wolf, Bildungsreferent*in beim „Weltoffenen Saalekreis“
  • Moderation: Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß

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Sehr gern weisen wir Sie und euch auf die Fachtagung "Innerfamiliäre sexuelle Grenzüberschreitungen/sexualisierte Gewalt" hin, die am 10. September 2018 an der Hochschule Merseburg stattfindet.

PROGRAMMFLYER als PDF-Datei

Inhalt:
Den höchsten Anteil an sexualisierter Gewalt stellt das sexuell übergriffige Verhalten im familiären Kontext dar. Für Außenstehende sind diese Familienstrukturen durch die bestehenden Geheimhaltungsmechanismen schwer einsehbar (inzestuöse Familienbeziehungen). Die Wahrnehmung schwieriger familiärer Entwicklungen, von Grenzüberschreitungen, Kindeswohlgefährdungen durch innerfamiliäre sexualisierte Gewalt ist hierdurch erschwert.

Weitere Informationen zum Angebot und zur Anmeldung:
siehe hier (Ankündigung) und hier (Anmeldeformular).
Der Teilnahmebeitrag beträgt 20 Euro.

PROGRAMMFLYER als PDF-Datei

Am heutigen Sonntag (13. Mai) ist Professor Kurt Starke 80 Jahre als geworden. Wir gratulieren an dieser Stelle ganz herzlich – und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte! Kurt Starke hat seit 1972 die Jugendsexualitätsstudien in der DDR bzw. anschließend in Ostdeutschland durchgeführt, die in längeren Abständen die jeweils aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen rund um das Thema Sexualität erhoben. 1972, 1980, 1990 und 2013 lieferten sie ein „grandioses Monitoring sexualkultureller Entwicklung“, wie Konrad Weller und Gustav-Wilhelm Bathke in Ihrer Würdigung für Kurt Starke in der Leipziger Volkszeitung schreiben. Und weiter:

„Die Liste seiner empirischen Forschungen hat Kinseysche Dimension […]. Es sind mehr als 40 zumeist quantifizierende Fragebogenstudien, darunter allein 25 zu Liebe und Partnerschaft, Hetero- und Homosexualität, zu Familienplanung, zu Aids, zu Pornografie.“ (Ebd.)

Und auch aktuell trägt Kurt Starke zur Fortentwicklung der Sexualwissenschaft bei, so mit dem Beitrag „Sexualität im mittleren Lebensalter“ im viel beachteten „Dritten deutschen Männergesundheitsbericht – Sexualität von Männern“ (2017) und seinem aktuellen Buch „Varianten der Sexualität. Studien in Ost- und Westdeutschland“, das die sexualwissenschaftlichen Forschungsergebnisse der letzten Jahre und Jahrzehnte reflektiert (2017).

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Das Team vom IFAS

-    Zeit: 22. Mai 2018, 17:00 Uhr bis 18:30 Uhr
-    Ort: Hochschule Merseburg (Gartenhaus, Eberhard-Leibnitz-Str. 2)

Silas Schmidt von Wymeringhausen trägt aktuell mit seinen*ihren Beiträgen zur Ausstellung „generell frisch“ im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg zu einer offenen und toleranten Stadt Merseburg bei. Fokussiert auf schwule Inhalte - insbesondere Cruising - eröffnet der*die Künstler*in Reflexionsräume für schwule Kultur. Einige Reaktionen aus dem Museum sorgten für Aufmerksamkeit. Entrüstet über die als vulgär empfundene Sprachwahl in den Exponaten und die Darstellung auch erigierter Penisse verwendete eine Mitarbeiter*in des Museums mehrfach den Begriff „abartig“ in Bezug auf die gezeigten Exponate. Medial hat sich darauf hin eine Diskussion entfacht, die überregional und regional wirkte.

Aber worum geht es eigentlich? Und was können wir als produktiven Ertrag für unseren Landkreis und unsere Stadt Merseburg aus der Debatte ziehen? Dazu findet an der Hochschule Merseburg eine Diskussionsveranstaltung statt, die sich mit der Debatte um die Exponate „Cruising“ von Schmidt von Wymeringhausen befasst. Eingeladen hat Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß, Professor für Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung an der Hochschule, alle Beteiligten – und darüber hinaus weitere Personen, die zur Debatte beitragen können:

Als Diskussionspartner*innen sind eingeladen bzw. haben bereits zugesagt: Der Künstler Silas Schmidt von Wymeringhausen (zugesagt), Heiner Schulze vom Schwulen Museum* in Berlin (zugesagt), ein*e Vertreter*in des Kulturhistorischen Museums Schloss Merseburg bzw. des Landkreises (angefragt), ein*e Vertreter*in des Berufsverbandes Bildender Künstler Sachsen-Anhalt (angefragt).

Bei der Veranstaltung soll es darum gehen, (a) unterschiedliche Positionen zu Kunstwerken auszuhalten und (wertschätzend) miteinander ins Gespräch zu bringen, (b) Freiheiten und Möglichkeiten der Kunst zu diskutieren und (c) auch auf die Sprachwahl in einer auch einmal „derb“ geführten Auseinandersetzung zu schauen. Auch in der Ablehnung von Werken und Positionen können einmal Begriffe fallen, wie „scheußlich“, „unangemessen“, „vulgär“ o.ä. – hingegen sind in Deutschland noch immer allzu rasch nazistische Begriffe wie „abartig“ bei der Hand, deren nazistische Prägung der Dresdner Romanist Victor Klemperer in seinem Band LTI („Lingua tertii imperii“, dt. „Die Sprache des Dritten Reiches“) aufgezeigt hat, ein Band der immerhin zu DDR-Zeiten Pflichtlektüre an Schulen war.

Bei der Veranstaltung wird es um gewinnenden Austausch gehen. Nach einer Diskussion auf dem Podium haben auch Sie die Möglichkeit, Fragen zu stellen und sich in die Diskussion einzubringen. Ziel ist, dass wir alle etwas mit der Debatte gewinnen können.

In gewissem Maße als „Warm-up“ findet bereits eine Woche zuvor, am 16. Mai um 12:40 Uhr (bis 13:20 Uhr), die bereits seit längerem von der Hochschule Merseburg angekündigte  Lunch lecture mit dem Titel "'Auf der Suche nach einer verrufenen Klappe...' Von Klappen (Klappensex) und heutigem queeren Widerstand" statt, bei der Heinz-Jürgen Voß über neuste Erkenntnisse zur schwulen Klappenkultur referiert.

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