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Studie mit Fragen zum sexuellen und partnerschaftlichen Verhalten und Erleben

Der Lehr- und Forschungsbereich Angewandte Sexualwissenschaft der Hochschule Merseburg lädt alle Interessierten zur Teilnahme an der bundesweiten Studie PARTNER 5 ein.

PARTNER 5 ist eine historische Vergleichsuntersuchung. Sie schließt an eine sexualwissenschaftliche Forschungstradition mit vier Vorgängerstudien (aus den Jahren 1972, 1980, 1990, 2013) an und widmet sich Fragen zum sexuellen und partnerschaftlichen Verhalten und Erleben.

In besonderer Weise widmet sich die aktuelle Studie Erfahrungen mit sexueller Belästigung, anderen Grenzverletzungen und sexualisierter Gewalt. Diese Themen sind seit #MeToo und zahlreichen Aufdeckungen von sexuellem Missbrauch in Einrichtungen in den Fokus der öffentlichen und politischen Aufmerksamkeit gerückt.

Auch Fragen zu den Auswirkungen der aktuellen Beschränkungen im Rahmen der Corona-Pandemie werden thematisiert.

Die Studie PARTNER 5 richtet sich an erwachsene Personen ab 18 Jahren. Sie wird vom Ministerium für Inneres und Sport des Landes Sachsen-Anhalt gefördert. Die Untersuchung ist datenschutzrechtlich und forschungsethisch gut abgesichert. Die Ergebnisse der Studie fließen in die Verbesserung von Beratung und Aufklärung zu Sexualität und in Maßnahmen zur Prävention sexualisierter Gewalt ein. Eine Teilnahme an der Untersuchung ist voraussichtlich bis zum 30.9.2020 möglich.
 
Link zur Studie:
https://survey.hs-merseburg.de/index.php/891759?lang=de

Nähere Informationen zu PARTNER 5 unter:
https://www.ifas-home.de/partner-5-studie/

 
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an:
partner5@hs-merseburg.de
 
Verantwortliche Leitung:
Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß
Professur Sexualwissenschaft und Sexuelle Bildung
Hochschule Merseburg
FB Soziale Arbeit. Medien. Kultur
Eberhard-Leibnitz-Str. 2
06217 Merseburg

Cover "Dritter deutscher Männergesundheitsbericht - Sexualität von Männern"

Der in Kooperation zwischen der Stiftung Männergesundheit und der Hochschule Merseburg entstandene "Dritte deutsche Männergesundheitsbericht - Sexualität von Männern" ist nun kostenlos im Volltext als OPEN-ACCESS-Dokument verfügbar. Es ist die erste umfassende deutschsprachige Bestandsaufnahme zur Sexualität von Männern, die auch der Pluralisierung von Männlichkeiten umfassend Rechnung trägt.

Die OPEN-ACESS-Datei finden Sie hier: https://www.psychosozial-verlag.de/2683 bzw. https://www.psychosozial-verlag.de/7303 .

Selbstverständlich ist das Buch "Sexualität von Männern - Dritter Deutscher Männergesundheitsbericht" auch weiterhin in gedruckter Fassung erhältlich.

Gern weisen wir darauf hin, dass an den vergangenen zwei Tagen (13. und 14.9.2019) die Studierenden des ersten deutschen Durchgangs des neuartigen Masterstudiengangs „Sexologie“ ihr Masterarbeiten erfolgreich abgeschlossen haben. Dazu mussten sie bei einem gemeinsamen Kolloquium an der Hochschule Merseburg die zuvor eingereichten Abschlussarbeiten verteidigen. Der erste schweizer Durchgang des binationalen Studiengangs konnte bereits vor einem Jahr erfolgreich abschließen.

Die Absolvent*innen der beiden Durchgänge gehen mit einem fundierten körperorientierten sexologischen Wissen in die berufliche Praxis. Aufbauend auf einem sexualwissenschaftlichen Fundament fokussiert der Masterstudiengang „Sexologie“ auf das körperorientierte Modell „Sexocorporel“. Es wendet sich der Körperwahrnehmung im Hinblick auf das sexuelle Wohlbefinden zu. Fragen von Atmung, Muskelspannung und -entspannung werden behandelt, um in der Arbeit mit Klient*innen sexuelle Probleme bearbeiten zu können und ihre sexuelle Zufriedenheit zu fördern. Auch in der pädagogischen Arbeit mit Erwachsenen kommen körperorientierte sexologische Ansätze zur Anwendung.

Herzliche Gratulation an alle Absolvent*innen!

Aktuell laufen drei weitere Durchgänge des Studiengangs. Der nächste Durchgang startet im Frühjahr 2020, eine Bewerbung ist bis zum 31.12.2019 möglich. Alle Informationen zum kostenpflichtigen Studiengang „Sexologie“ finden sich auf der Seite der Hochschule Merseburg: https://www.hs-merseburg.de/studium/studiengaenge/sexologie/ .

Sehr gern weisen wir auf die Jahrestagung der Gesellschaft für Sexualwissenschaft hin, die am 27.10.2018 unter dem Titel "Verborgene Sexualitäten 1" in Leipzig stattfindet. Alle weiteren Informationen findet ihr und finden Sie im Anhang. Themen der Tagung sind unter anderem:

  • Sexroboter
  • autoerotische Unfälle
  • Hetero-BDSM
  • Trans*

Hier finden Sie den Programm-Flyer: Programm Jahrestagung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Sehr gern weisen wir darauf hin, dass der nächste Durchgang des Masterstudiengangs „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“ im Frühjahr 2019 in der Schweiz (Uster, bei Zürich) startet. (Der Durchgang in der Bundesrepublik läuft dann wieder im Frühjahr 2020 an.) Bewerbungen sind noch möglich.

Es handelt sich um einen kostenpflichtigen Weiterbildungs-Masterstudiengang, für den es aber Fördermöglichkeiten gibt - in Bezug auf die Bundesrepublik ist eine Förderung mit bis zu 90 % möglich (abhängig vom Bundesland, dem Einkommen und weiteren Kriterien).

Informationen zum Studiengang finden sich hier: https://www.sexualpaedagogik.ch/Master-of-Arts-in-Sexologie/  (und hier: https://www.hs-merseburg.de/weiterbildung/berufsbegleitendes-studium/sexologie-ma/ ). Fragen richten Sie gern an: Andreas Kröner, andreas.kroener@hs-merseburg.de .

Der Studiengang "Sexologie" ist körperorientiert fokussiert: ...weiterlesen "Bewerbungen möglich: Nächster Durchgang des Masterstudiengangs „Sexologie – Sexuelle Gesundheit und Sexualberatung“ startet im Frühjahr 2019 in der Schweiz"

Am heutigen Sonntag (13. Mai) ist Professor Kurt Starke 80 Jahre als geworden. Wir gratulieren an dieser Stelle ganz herzlich – und freuen uns auf weitere gemeinsame Projekte! Kurt Starke hat seit 1972 die Jugendsexualitätsstudien in der DDR bzw. anschließend in Ostdeutschland durchgeführt, die in längeren Abständen die jeweils aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen rund um das Thema Sexualität erhoben. 1972, 1980, 1990 und 2013 lieferten sie ein „grandioses Monitoring sexualkultureller Entwicklung“, wie Konrad Weller und Gustav-Wilhelm Bathke in Ihrer Würdigung für Kurt Starke in der Leipziger Volkszeitung schreiben. Und weiter:

„Die Liste seiner empirischen Forschungen hat Kinseysche Dimension […]. Es sind mehr als 40 zumeist quantifizierende Fragebogenstudien, darunter allein 25 zu Liebe und Partnerschaft, Hetero- und Homosexualität, zu Familienplanung, zu Aids, zu Pornografie.“ (Ebd.)

Und auch aktuell trägt Kurt Starke zur Fortentwicklung der Sexualwissenschaft bei, so mit dem Beitrag „Sexualität im mittleren Lebensalter“ im viel beachteten „Dritten deutschen Männergesundheitsbericht – Sexualität von Männern“ (2017) und seinem aktuellen Buch „Varianten der Sexualität. Studien in Ost- und Westdeutschland“, das die sexualwissenschaftlichen Forschungsergebnisse der letzten Jahre und Jahrzehnte reflektiert (2017).

Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!
Das Team vom IFAS

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