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Silas Schmidt von Wymeringhausen trägt aktuell mit seinen*ihren Beiträgen zur Ausstellung „generell frisch“ im Kulturhistorischen Museum Schloss Merseburg zu einer offenen und toleranten Stadt Merseburg bei. Fokussiert auf schwule Inhalte - insbesondere Cruising - eröffnet der*die Künstler*in Reflexionsräume für schwule Kultur. Einige Reaktionen aus dem Museum sorgten für Aufmerksamkeit. Entrüstet über die als vulgär empfundene Sprachwahl in den Exponaten und die Darstellung auch erigierter Penisse verwendete eine Mitarbeiter*in des Museums mehrfach den Begriff „abartig“ in Bezug auf die gezeigten Exponate. Medial hat sich darauf hin eine Diskussion entfacht, die überregional und regional wirkte.

Aber worum geht es eigentlich? Und was können wir als produktiven Ertrag für unseren Landkreis und unsere Stadt Merseburg aus der Debatte ziehen? Dazu fand an der Hochschule Merseburg eine Diskussionsveranstaltung statt, die im Folgenden dokumentiert ist.

Auf dem Podium diskutieren:

  • der Künstler Silas Schmidt von Wymeringhausen
  • Heiner Schulze vom Schwulen Museum* in Berlin
  • René Schäffer vom Berufsverband Bildender Künstler Sachsen-Anhalt
  • Maike Wolf, Bildungsreferent*in beim „Weltoffenen Saalekreis“
  • Moderation: Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß

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In Kürze steht wieder die Leipziger Buchmesse an - die Publikumsbuchmesse für Bücher in der Bundesrepublik. Zum Rahmenprogramm gibt es auch wieder sexualwissenschaftlich relevante Angebote mit Bezug zu Merseburg, auf die wir sehr gern hinweisen möchten. Es sind wieder zahlreiche Buchvorstellungen und – darüber hinaus – Vorträge geplant, zu denen Sie und ihr herzlich eingeladen seid:

Buchvorstellungen und Vorträge direkt auf der Buchmesse, u.a. relevant:
[1] Die Idee der Homosexualität musikalisieren: Zur Aktualität von Guy Hocquenghem
Gespräch mit Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß und Dr. Norbert Reck
Donnerstag, 15.03.2018, 14:00 – 14:30 Uhr
Ort: Halle 3, Stand H204

[2] Vielfältige Antworten auf einfältige Bemerkungen: Wie wir auf rassistische, sexistische und andere schockierende Kommentare reagieren könn(t)en
Kurz-Workshop mit Prof. Dr. Johannes Herwig-Lempp
Samstag, 17.03.2018, 13:00 – 13:30 Uhr
Ort: Halle 3, Stand H204

Buchvorstellungen im Rahmen von Leipzig liest:
[1] Lustvoll körperwärts: Körperorientierte Methoden für die Sexuelle Bildung von Frauen
15. März 2017, 18:00 Uhr
Verfasser*in: Julia Sparmann
Ort: Frauenkultur Leipzig, Windscheidstr. 51, 04277, Leipzig (Süd)
Beschreibung: Körperorientierte Methoden sind eine große Bereicherung für die ganzheitlich orientierte Sexuelle Bildung. Neben der kognitiven und emotionalen Auseinandersetzung mit sexuellen Themen erweitern körperorientierte Methoden das Spektrum sexueller Bildung um konkrete Körpererfahrungen. Eintritt: frei

[2] Gewaltpräventionskonzepte für die Arbeit mit Mädchen und Frauen mit Behinderungen
15. März 2017, 18:30 Uhr
Verfasser*in: Esther Stahl
Ort: Frauenkultur Leipzig, Windscheidstr. 51, 04277, Leipzig (Süd)
Beschreibung: Mädchen und Frauen mit Behinderungen sind mehr als doppelt so häufig von sexualisierter Gewalt betroffen wie ihre Altersgenossinnen ohne Behinderung. Bereits 2009 hat sich die Bundesregierung, mit der Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention verpflichtet, Diskriminierungen und Gewalt gegen Menschen mit Behinderungen abzubauen. Dass diese Verpflichtung in weiten Teilen nicht umgesetzt wurde, zeigt unter anderem die mangelhafte Existenz von Gewaltpräventionskonzepten in Einrichtungen der Behindertenhilfe. Neben einer Analyse liefert das Buch Schlussfolgerungen für gelingende Gewaltprävention. Eintritt: frei

[3] Die Idee der Homosexualität musikalisieren: Zur Aktualität von Guy Hocquenghem
15. März 2017, 19:00 Uhr
Verfasser*innen: Rüdiger Lautmann, Norbert Reck, Heinz-Jürgen Voß, Guy Hocquenghem (übersetzt von Salih Alexander Wolter)
Ort: Frauenkultur Leipzig, Windscheidstr. 51, 04277, Leipzig (Süd)
Beschreibung: „Ich würde die Idee der Homosexualität gern musikalisieren: Sie existiert nur in ihren Rhythmen, ihren Intervallen und ihren Pausen, sie existiert nur durch ihre (dramatische) Bewegung. Sie konjugiert Unsichtbarkeit und Sichtbarkeit in diesem Rhythmus des Erscheinens und des Verschwindens.“ (Guy Hocquenghem) Der französische Schwulenaktivist und Autor Guy Hocquenghem ist für aktuelle queere, identitätskritische Betrachtungen hochaktuell. Er und seine Gruppe FHAR prägten auch die Debatten in Westberlin und der frühen Bundesrepublik.

[4] Sexualität von Männern: Dritter Deutscher Männergesundheitsbericht
15. März 2017, 19:30 Uhr
Herausgeber*innen: Doris Bardehle, Theodor Klotz, Bettina Staudenmeyer, Heinz-Jürgen Voß
Ort: Frauenkultur Leipzig, Windscheidstr. 51, 04277, Leipzig (Süd)
Beschreibung: Das Thema Sexualität begegnet uns überall: in Filmen und Büchern, in der Werbung, in der Presse und im Internet. Doch wie sieht es mit der sexuellen Gesundheit in Deutschland wirklich aus? Obwohl das wissenschaftliche Interesse an männlicher Sexualität in den letzten Dekaden gewachsen ist, fehlen uns zu vielen Aspekten belastbare Daten. 40 Expertinnen und Experten analysieren in 31 Beiträgen den erreichten Stand, zeigen Defizite auf und geben umfangreiche Handlungsempfehlungen.

Weiterführende Links:
- http://www.leipziger-buchmesse.de/
- http://www.frauenkultur-leipzig.de/Programm/Programm.html
- https://www.psychosozial-verlag.de/catalog/index.php/cPath/2000_2130

Aus der Einladung und Programm:

Hiermit möchten wir Sie auf den gemeinsamen Fachtag des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration und des Landesfrauenrats Sachsen-Anhalt e.V. aufmerksam machen. Der Fachtag wird am

  • 15. September 2017, 10:00 bis 14:30 Uhr
  • im Tagungszentrum des Ministeriums für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt, Turmschanzenstr. 25, 39114 Magdeburg stattfinden.

Der Fachtag widmet sich der Frage, wie Mädchen und Frauen mit Beeinträchtigungen / Behinderungen barrierefrei beraten und unterstützt werden können. Dieser Fachtag wendet sich insbesondere an Mitarbeiter_innen in Frauenschutz- und Opferunterstützungseinrichtungen sowie Einrichtungen der Behindertenhilfe und Pflege. Gemeinsam mit Ihnen wollen wir uns in Arbeitsgruppen über das Thema austauschen, Ideen und Perspektiven besprechen und somit versuchen, auf diesem Gebiet ein weiteres Stück voranzukommen.

Ablauf des Fachtages: ...weiterlesen "15.9.2017, Fachtagung im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration (Magdeburg): “Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Beeinträchtigungen / Behinderungen – Wo wollen wir hin in Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention?”"

Ort: Hochschule Merseburg, Gartenhaus
Zeit: 24.8.2017, 14:00 Uhr (bis Ende: 17:00)

Die Ergebnisse des interdisziplinären europäischen Forschungsprojekts TRASE zum Thema "Sexuelle Bildung und Behinderung" werden am 24. August 2017 von 14:00 bis ca. 17:00 Uhr im Gartenhaus der Hochschule Merseburg in einem Presse- und Publikumsgespräch vorgestellt. Im Projekt entwickelte Arbeitsmaterialien wie Karten und anatomisch korrekte Puppen werden dabei gezeigt und erläutert. Die Veranstaltung ist für alle Interessierten offen, kostenfrei und ohne Anmeldung.

Das Projekt mit dem Namen TRASE hat ein Gesamtvolumen von 255.000 Euro und wird von der Förderlinie Erasmus+ gefördert. Projektpartner sind außer der Hochschule Merseburg Institutionen aus insgesamt sieben europäischen Ländern. Gemeinsam entwickeln und testen sie einen 40-stündigen Trainingskurs für Fachkräfte. Diese sollen durch den Kurs befähigt werden, Menschen mit Behinderung eine professionelle und vor allem zielgruppenorientierte Sexualerziehung zu ermöglichen. In jedem der beteiligten Länder soll darüber hinaus eine Akkreditierung des Kurses und eine Integration in bestehende Studiengänge angestrebt werden.

Projekthomepage: Englisch / Deutsch.

Wir möchten Sie und euch sehr gern zu Veranstaltungen im Themenfeld "Sexualität und Behinderung" einladen, bei dem entwickelte Materialien und ein Curriculum vorgestellt und diskutiert werden sollen. Die Materialien und das Curriculum wurden in einem EU-Projekt entwickelt, in dem der sexualwissenschaftliche Bereich der Hochschule Merseburg die Projektleitung hat.

Die Veranstaltungen finden am 7. Juli in Berlin (in Kooperation mit pro familia Berlin) und am 21. Juli in Kiel (in Kooperation mit dem PETZE-Institut) statt. Nähere Informationen finden sich im Anhang.

Bislang sind die entwickelten Materialien erst englischsprachig online ( www.traseproject.com ) - sie werden am 7. Juli und am 21. Juli aber auch in einer deutschsprachigen Variante vorliegen. Jede_r Teilnehmende erhält eine umfassende und gebundene Tagungsmappe mit den Materialien. (Alle Materialien und das begleitete Curriculum werden ab August frei zur Verfügung stehen.)

Hier finden Sie die Einladung - für Kiel (Variante 1 / Variante 2) und Berlin (Variante 1 / Variante 2). Da unser Projekt vor allem für Menschen mit Lernschwierigkeiten gedacht ist, möchten wir Sie bitten, die Einladung auch an Ihre Klient_innen weiterzuleiten und würden uns sehr freuen, wenn Sie eine gemeinsame Teilnahme ermöglichen würden. Die Teilnahme an der Fachtagung ist für Sie kostenlos.

Wir hoffen Ihr Interesse an unserem Projekt geweckt zu haben und freuen uns auf Ihre Anmeldung.

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