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Als IFAS-Team gratulieren wir ganz herzlich allen Preisträger*innen des Forschungspreises der Hochschule Merseburg, des Preises für die besten Abschlussarbeiten der Hochschule Merseburg und des Genderforschungspreises des Landes Sachsen-Anhalt! Wir freuen uns sehr, dass Absolvent*innen der Sexualwissenschaft unter den Preisträger*innen sind:

Großartig! Herzlichen Glückwunsch!

Am 2.12.2025 findet mit Zielrichtung Fraktionen, Gesundheitspolitiker*innen etc. die Podiumsdiskussion „Auf dem Weg zu einer besseren Sexualaufklärung“ mit anschließenden Workshops in Berlin statt. Informationen finden sich unten in der PDF-Datei. Bei Interesse gern bei Sarah Hildenbard anmelden: sarah.hildenbrand [ät] reckitt.com .

„alpha Uni“ begleitet Studierende und junge Berufseinsteiger*innen bei ihren Herausforderungen im Studium und ihren ersten Schritten im Beruf. dabei werden ganz unterschiedliche Studiengänge vorgestellt. Dieses Mal war der Studiengang Angewandte Sexualwissenschaft im Fokus - Laura wurde in ihrem Studienalltag begleitet, Katharina bei dem Berufseinstieg als Sexologin (Absolventin im Studiengang Sexologie). Der Übersichtsbeitrag bei der ARD findet sich hier; die Videos sind dort für die ARD-Mediathek verlinkt, hier auch auf Youtube.

@Laura und @Katharina: Ihr habt das großartig gemacht. Vielen Dank!

Sexualwissenschaft und Geschlechterforschung gehören aktuell zu den innovativsten und ertragreichsten wissenschaftlichen Disziplinen und sehen sich gerade auch deswegen besonderen Anfeindungen ausgesetzt. Kritische Diskussion ist stets willkommen - aber nicht die Debatte um die Aufhebung der Wissenschaften. Um die Wissenschaftsfreiheit zu schützen, veranstalten wir in Sachsen-Anhalt zahlreiche Events, bei denen es um Wissenschaftsfreiheit geht. Kommt gern vorbei und unterstützt uns - auch vor dem Hintergrund der Landtagswahlen im kommenden Jahr. Sachsen-Anhalt ist weltoffen und diversitätssensibel - sorgt mit dafür, dass es so bleibt!

Veranstaltungen, Übersicht 1: https://www.hs-merseburg.de/demokratie ;
Veranstaltungen, Übersicht 2: https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=5991 

Kommt gern und unbedingt zur Veranstaltung "Podiumsdiskussion: Angriff auf die Wissenschaft". Infos: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/podiumsdiskussion-angriff-auf-die-wissenschaft/ .

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Die Ringvorlesung "Sexualität und Soziale Arbeit" erfreut sich mittlerweile guter Tradition. Im Oktober 2025 geht sie in die 5. Runde! Und es sind weitere Partnerhochschulen für die Organisation hinzugekommen. Dieses Mal sind die folgenden Veranstaltungen vorgesehen:

  • 20.10.2025 Laura Olejniczak, Tilmann Knittel: Familienorientierung, Kinderwunsch, Verhütung und (un)gewollte Schwangerschaften im Lebenslauf von Frauen. Zentrale Ergebnisse der aktuellen empirischen Studie „frauen leben 4 - Familienplanung im Lebenslauf“ (Foliensatz online).
  • 03.11.2025 Yannick Zengler: Der Umgang pädagogischer Fachkräfte mit sexuellen Kontakten in Jugendwohngruppen und die Bedeutung von Geschlecht und sexueller Orientierung (Foliensatz online).
  • 17.11.2025 Programmänderung wg. Erkrankung - NEU: Folke Brodersen & Simon Merz: Junge Queers stärken – Offene Jugendarbeit gestalten. Vorstellung eines Handbuchs für die Praxis Queerer Jugendarbeit (Foliensatz online).
  • 01.12.2025 Programmänderung wg. Erkrankung - NEU: Ralf Buchterkirchen: Kriegsdienstverweigerung, Männlichkeit und Wehrpflicht – Ursprung und aktuelle Handlungsmöglichkeiten - Aufgaben für die Soziale Arbeit (Foliensatz online).
  • 15.12.2025 Sexualwissenschaftliche Nachwuchsforschung: Martin*a Buchmeier: Sexueller Konsens im Darkroom: Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Nutzerinnen / Theresia Collmer: Die Bedeutung der Beziehung zur eigenen Vagina für den Verlauf und das Erleben einer Geburt / Michelle Pünjer: Hegemoniale Männlichkeit und Sexualität. Eine quantitative Untersuchung sexueller Praktiken und ihrer Bewertung;
  • 12.01.2026 Malte Täubrich: Sexualisierte Gewalt gegen TIN Personen;
  • 02.02.2026 Lucie Gebel, Emmie Stemmer: Sexualität und Sexuelle Bildung von queeren Jugendlichen - erste Eindrücke aus einer mixed-methods-Studie;

Die Veranstaltungen finden digital statt (ZOOM-Link siehe in der PDF-Datei unten). Sie starten jeweils um 18:00 Uhr und enden um 19:30 Uhr. Es handelt sich um eine Kooperation der sexualwissenschaftlichen Schwerpunkte der Hochschulen: Alice-Salomon-Hochschule Berlin, Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, Frankfurt University of Applied Sciences, Hochschule Fulda, Hochschule Kiel, Hochschule Merseburg, Medical School Hamburg, Pädagogische Hochschule Freiburg. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Übersicht der Vorträge der früheren Ringvorlesungen finden sich hier: 2024/25, 2023/24, 2022/23, 2021/22.

Hier finden sich die von den Vortragenden des WiSe 2025/26 zur Verfügung gestellten Präsentationen:

(1) Laura Olejniczak, Tilmann Knittel: "Familienorientierung, Kinderwunsch, Verhütung und (un)gewollte Schwangerschaften im Lebenslauf von Frauen. Zentrale Ergebnisse der aktuellen empirischen Studie „frauen leben 4 - Familienplanung im Lebenslauf“":

(2) Yannick Zengler: "Der Umgang pädagogischer Fachkräfte mit sexuellen Kontakten in Jugendwohngruppen und die Bedeutung von Geschlecht und sexueller Orientierung"

(3) Folke Brodersen & Simon Merz: "Junge Queers stärken – Offene Jugendarbeit gestalten. Vorstellung eines Handbuchs für die Praxis Queerer Jugendarbeit"

(4) Ralf Buchterkirchen: "Kriegsdienstverweigerung, Männlichkeit und Wehrpflicht – Ursprung und aktuelle Handlungsmöglichkeiten - Aufgaben für die Soziale Arbeit"

Die Sexualwissenschaft erfreut sich einer großen Beliebtheit! 

An den vergangenen Samstagen haben an den Standorten Merseburg und Zürich 36 Studierende den Studiengang Sexologie abgeschlossen. Der Studiengang wird in Kooperation von Hochschule Merseburg und Institut für Sexualpädagogik und Sexualtherapie Zürich seit dem Jahr 2014 angeboten. Mittlerweile gibt es über 150 Absolvent*innen des Studiengangs.

Ausführliche Informationen finden Sie hier, Standort Merseburg: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/neuigkeiten/details/erfolgreich-abgeschlossen-feierliche-verabschiedung-der-absolventinnen-des-masterstudiengangs-sexologie-1/ ; und hier, Standort Zürich: https://www.presseportal-schweiz.ch/pressemeldungen/26-neue-sexologinnen-diplomiert-schweiz-ruestet-dating-burnout-porno-sucht .

Die nächsten Durchgänge des Studiengangs starten im Frühjahr 2026 - Informationen finden sich hier: https://www.hs-merseburg.de/studium/studiengaenge/sexologie/ und hier: https://isp-zuerich.ch/weiterbildungen/master-of-arts-in-sexologie/ .

Für Fragen zum Studiengang schreiben Sie uns sehr gern (siehe Kontakt)!

Die sexualwissenschaftlichen Studiengänge der drei Hochschulen für angewandte Wissenschaften – der Medical School Hamburg, der SRH University Heidelberg (Campus Fürth) und der Hochschule Merseburg haben das Netzwerk der sexualwissenschaftlichen Studiengänge gegründet.

Ziel der strategischen Zusammenarbeit ist es, die Sexualwissenschaft im deutschsprachigen Raum sichtbarer zu machen, praxisorientiert weiterzuentwickeln und Impulse für Gesellschaft, Forschung und Lehre zu setzen. Die drei Standorte wollen dazu gemeinsame Marketingaktivitäten entwickeln, um das Studienfach stärker ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Durch wechselseitige Verweise auf die jeweiligen Schwerpunkte der Hochschulen sollen Studieninteressierte gezielt zur Hochschule finden, die am besten zu ihren Interessen und beruflichen Zielen passt. So soll auch in Zukunft eine dauerhaft gute Auslastung der Studienangebote aller drei Standorte erreicht werden. Gleichzeitig schafft die Vernetzung Raum für kontinuierlichen fachlichen Austausch – mit dem Ziel, die hochwertigen Studiengänge passgenau an den Bedarfen der Praxis auszurichten.

„Sexualwissenschaft geht nur gemeinsam voran. Durch unser Netzwerk stärken wir die Professionalisierung in einem Feld, das noch immer zu oft tabuisiert wird und reagieren auf den gesellschaftlichen Bedarf, wirksame Maßnahmen zur Prävention von sexualisierter Gewalt zu diskutieren und umzusetzen“ – betonten die Studiengangsleitungen Prof. Dr. Urszula Martyniuk (Hamburg), Prof. Dr. Philipp Stang (Fürth) sowie Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß und Prof. Dr. Maika Böhm (beide Merseburg) bei der Gründung des Netzwerks.

Langfristig soll die Zusammenarbeit auch dazu beitragen, Studieninteressierte gezielter anzusprechen, Nachwuchs für das Fach zu gewinnen und die gesellschaftliche Relevanz sexualwissenschaftlicher Perspektiven stärker in die Öffentlichkeit zu tragen.

Hier findet sich die vollständige Pressemitteilung: PM.

Am 27. Juni 2025 wird das Curriculum "Sexuelle Bildung für das Lehramt 2.0" an der Universität Erfurt vorgestellt und diskutiert. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen - besonders angesprochen sind Dozierende im Lehramtsstudium und im Referendariat, Lehrkräfte und Lehramtsstudierende.

Ausführliche Informationen zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden sich hier: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/sexuelle-bildung-meets-lehramtsstudium-erfahrungsaustausch-und-vorstellung-des-curriculums-sebile-20-an-der-universitaet-erfurt/ .

Ausführliche Informationen zum SeBiLe-Curriculum finden Sie hier: https://sebile.de/ .

"Queer, laut, solidarisch - für vielfalt im Saalekreis": In der Pride Week vom 9. bis 13. Juni 2025 feiern wir schon vor dem CSD die LGBTQIA+-Community im Saalekreis mit verschiedenen Veranstaltungen. Kommt vorbei, informiert Euch und zeigt Solidarität, damit wir alle zusammen die Vorfreude auf den CSD steigern und die Botschaft von Vielfalt und Toleranz verbreiten können. Infos findet ihr hier.

Der 1. Christopher Street Day in Merseburg findet dann am 14. Juni 2025 statt. Auch hier gibt es ein buntes Rahmenprogramm, das um 10:00 Uhr startet. Der Pride selbst beginnt um 12:00 Uhr auf dem Markt - mit einer Begrüßung und Redebeiträgen. Kommt vorbei und zeigt ein Zeichen für Vielfalt und Akzeptanz! Infos findet ihr hier.

In der Buchreihe "Angewandte Sexualwissenschaft" im renommierten Psychosozial-Verlag ist gerade der Band "Beratung bei ungewollter Schwangerschaft: Beiträge aus Forschung und Praxis" erschienen. Herausgegeben wurde er von Eva Maria Lohner, Maika Böhm, Christiane Bomert und Katja Krolzik-Matthei.

Die Beratung ungewollt Schwangerer ist in eine gesellschaftspolitisch, juristisch und ethisch kontroverse Debatte eingebettet. Obwohl dieses Beratungsfeld vielschichtige und anspruchsvolle Anforderungen mit sich bringt, mangelt es an Fachliteratur und Forschung. Die Autor*innen zielen darauf, diese Lücke zu schließen und verschiedenste Dimensionen der Beratung ungewollt Schwangerer zu beleuchten.

Neben gesellschaftspolitischen wie rechtlichen Rahmenbedingungen von Schwangerschaftsabbrüchen werden aktuelle empirische Ergebnisse zur psychosozialen Versorgung thematisiert. Darüber hinaus geben die Autorinnen konkrete Einblicke in das methodische Handeln in der Beratung ungewollt Schwangerer und die Heterogenität der Adressatinnen. Der Band schließt mit einem Ausblick auf Zukunftsperspektiven in der Beratung und Versorgung ungewollt Schwangerer.

Mit Beiträgen von Regina Ammicht Quinn, Alicia Baier, Maika Böhm, Christiane Bomert, Petra J. Brzank, Ulrike Busch, Valentina Chiofalo, Sarah Clasen, Silvia De Zordo, Marie Engelhard, Christiane Fischer, Lena Golomb, Katrin Göppert, Daphne Hahn, Dennis Jepsen, Franzis Kabisch, Ursula Kersting-Otte, Tilmann Knittel, Amelie Kolandt, Katja Krolzik-Matthei, Margit Kröner, Eva Kubitza, Eva Maria Lohner, Silja Matthiesen, Sabrina Miebach, Joanna Mishtal, Gabriele Moster, Romy Nitzsche, Martin Nowak, Laura Olejniczak, Robin Ivy Osterkamp, Annica Petri, Mara Pfeifer, Laura Rahm, Annette Rey-Holm, Andreas Ritter, Paulien Schmid, Kirsten Schmitz, Nele Schneider, Frederika Schulte, Petra Schyma, Jelena Seeberg, Ringo Stephan, Christiane Struck, Hanna-Sophie Ulrich, Nicola Völckel, Theresia Volhard, Johanna Walsch, Marc Weinhardt, Bettina Weißer, Maria Wersig, Sabine Wienholz und Kristina Winter.

Informationen und Bestellmöglichkeit: Hier, beim Psychosozial-Verlag.

Wer eine Rezension schreiben möchte, wende sich für ein Rezensionsexemplar bitte an Melanie Fehr-Fichtner vom Verlag ( https://psychosozial-verlag.de/service/ansprechpartner-innen ).