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Am 19. März 2026 hat Anja Jonas ihr Promotionsverfahren am Promotionszentrum Sozial-, Gesundheits- und Wirtschaftswissenschaften (SGW) an der Hochschule Merseburg erfolgreich verteidigt. In ihrer Dissertation mit dem Titel „Mutterschaft und Elternschaft von Minderjährigen in der frühen und mittleren Adoleszenzphase. Eine qualitative Studie zur Inanspruchnahme psychosozialer und medizinischer Unterstützung“ widmet sie sich einer komplexen und hochgradig relevanten Fragestellung im Bereich der Sozialen Arbeit.

Im Zentrum der Promotion steht die Frage, wie sehr junge Eltern bestehende Hilfesysteme wahrnehmen und nutzen. Durch den qualitativen Forschungsansatz liefert die Studie differenzierte Einblicke in die Lebensrealitäten minderjähriger Mütter und Väter sowie in Barrieren und Potenziale der psychosozialen und medizinischen Begleitung. Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass junge Eltern häufig mit fehlender Unterstützung im familiären Umfeld, eingeschränkten Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten sowie Stigmatisierungserfahrungen konfrontiert sind. Die Ergebnisse leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung bedarfsgerechter Unterstützungsangebote für diese Zielgruppe. (ausführliche Nachricht bei der Hochschule Merseburg)

Eine wichtige Arbeit! Wir gratulieren ganz herzlich!!

Gerne möchten wir Sie zur Online-Befragung im Rahmen des Forschungsprojekts „Jugendsexualität und Sexualaufklärung von LSBTIQ* Personen (JuSeQs)“ einladen!

Falls Sie bereits teilgenommen haben, vielen Dank dafür! Falls noch nicht, freuen wir uns sehr über Ihre Teilnahme.

Die Befragung richtet sich an Sexualpädagog*innen und Fachkräfte der queeren Bildungsarbeit, die sexualitätsbezogene Veranstaltungen mit Jugendlichen (ab 14 Jahren) und jungen Erwachsenen in Schulen oder im Rahmen schulbezogener Projekte durchführen. 

Kurzinfos:

  • Online-Fragebogen (ca. 30 Minuten)
  • anonym & freiwillig
  • Zeitraum: 07.01.2026 – 18.02.2026
  • Verlosung von Fachbüchern und Romanen

Zur Teilnahme gelangen Sie hier: https://survey.hs-merseburg.de/index.php/344847?lang=de

Wir freuen uns über Ihre Weiterleitung an Kolleg*innen oder Institutionen, die schulbezogenen Bildungsangebote durchführen.  

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Herzliche Grüße,
Maika Böhm, Lucie Gebel und Emmie Mika Stemmer

Informationen am 16. Februar digital.

„Wie im Sport und in der Ernährung ist auch in der Sexualität eine gute Körperwahrnehmung zentral für das sexuelle Wohlbefinden“, so schrieb der Tagesspiegel zum Start des Studiengangs Sexologie (14.9.2014). Seitdem ist viel passiert - und finden sich gut ausgebildete Absolvent*innen in den verschiedenen Bereichen von Sexualberatung, Sexualpädagogik und Sexualwissenschaft.

Der neue Durchgang Sexologie - mit Studienort Berlin und Merseburg - startet im April 2026. Wer sich in das Themenfeld begeben möchte, hat jetzt noch die Möglichkeit, sich zu informieren und zu bewerben. Auch wenn dieser Studiengang an der Hochschule Merseburg kostenpflichtig ist, gibt es - je nach Bundesland (und Land) - sehr gute finanzielle Fördermöglichkeiten (bis zu 90% der Kosten)

Gern informieren - und dann ab April Sexologie studieren. Info-Veranstaltung am 16.2.2026: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/last-minute-check-in-jetzt-informieren-und-noch-ab-april-sexologie-studieren/ . Gern auch andere Personen einladen.

Gern weisen wir auf den Vortrag von Professorin Ulrike Lembke an der Hochschule Merseburg hin. Das Thema "Demokratie – Wissenschaftsfreiheit – Geschlecht" ist gerade im aktuellen Wahljahr besonders relevant, um reaktionäre Strömungen reflektieren und die plurale Demokratie stärken zu können.

Informationen zum Vortrag finden sich hier: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/demokratie-wissenschaftsfreiheit-geschlecht-vortrag-im-rahmen-des-internationalen-tages-der-frauen-und-maedchen-in-der-wissenschaft/ . Der Vortrag findet im Rahmen der Veranstaltungen der Hochschule Merseburg zum Internationalen Tag der Frauen und Mädchen in der Wissenschaft statt, bei dem auch der Gleichstellungspreis der Hochschule verliehen wird.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Gern weisen wir auf drei neue Bücher hin, die gerade in den Sexualwissenschaftlichen Schriften des Hochschulverlags Merseburg neu erschienen sind. Die Arbeiten bearbeiten jeweils innovative Themen und reichern das sexualwissenschaftliche Feld an:

Für ein Rezensionsexemplar gern E-Mail an: info (ät) ifas-home.de .

Als IFAS-Team gratulieren wir ganz herzlich allen Preisträger*innen des Forschungspreises der Hochschule Merseburg, des Preises für die besten Abschlussarbeiten der Hochschule Merseburg und des Genderforschungspreises des Landes Sachsen-Anhalt! Wir freuen uns sehr, dass Absolvent*innen der Sexualwissenschaft unter den Preisträger*innen sind:

Großartig! Herzlichen Glückwunsch!

Am 2.12.2025 findet mit Zielrichtung Fraktionen, Gesundheitspolitiker*innen etc. die Podiumsdiskussion „Auf dem Weg zu einer besseren Sexualaufklärung“ mit anschließenden Workshops in Berlin statt. Informationen finden sich unten in der PDF-Datei. Bei Interesse gern bei Sarah Hildenbard anmelden: sarah.hildenbrand [ät] reckitt.com .

„alpha Uni“ begleitet Studierende und junge Berufseinsteiger*innen bei ihren Herausforderungen im Studium und ihren ersten Schritten im Beruf. dabei werden ganz unterschiedliche Studiengänge vorgestellt. Dieses Mal war der Studiengang Angewandte Sexualwissenschaft im Fokus - Laura wurde in ihrem Studienalltag begleitet, Katharina bei dem Berufseinstieg als Sexologin (Absolventin im Studiengang Sexologie). Der Übersichtsbeitrag bei der ARD findet sich hier; die Videos sind dort für die ARD-Mediathek verlinkt, hier auch auf Youtube.

@Laura und @Katharina: Ihr habt das großartig gemacht. Vielen Dank!

Sexualwissenschaft und Geschlechterforschung gehören aktuell zu den innovativsten und ertragreichsten wissenschaftlichen Disziplinen und sehen sich gerade auch deswegen besonderen Anfeindungen ausgesetzt. Kritische Diskussion ist stets willkommen - aber nicht die Debatte um die Aufhebung der Wissenschaften. Um die Wissenschaftsfreiheit zu schützen, veranstalten wir in Sachsen-Anhalt zahlreiche Events, bei denen es um Wissenschaftsfreiheit geht. Kommt gern vorbei und unterstützt uns - auch vor dem Hintergrund der Landtagswahlen im kommenden Jahr. Sachsen-Anhalt ist weltoffen und diversitätssensibel - sorgt mit dafür, dass es so bleibt!

Veranstaltungen, Übersicht 1: https://www.hs-merseburg.de/demokratie ;
Veranstaltungen, Übersicht 2: https://pressemitteilungen.pr.uni-halle.de/index.php?modus=pmanzeige&pm_id=5991 

Kommt gern und unbedingt zur Veranstaltung "Podiumsdiskussion: Angriff auf die Wissenschaft". Infos: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/podiumsdiskussion-angriff-auf-die-wissenschaft/ .

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Die Ringvorlesung "Sexualität und Soziale Arbeit" erfreut sich mittlerweile guter Tradition. Im Oktober 2025 geht sie in die 5. Runde! Und es sind weitere Partnerhochschulen für die Organisation hinzugekommen. Dieses Mal sind die folgenden Veranstaltungen vorgesehen:

  • 20.10.2025 Laura Olejniczak, Tilmann Knittel: Familienorientierung, Kinderwunsch, Verhütung und (un)gewollte Schwangerschaften im Lebenslauf von Frauen. Zentrale Ergebnisse der aktuellen empirischen Studie „frauen leben 4 - Familienplanung im Lebenslauf“ (Foliensatz online).
  • 03.11.2025 Yannick Zengler: Der Umgang pädagogischer Fachkräfte mit sexuellen Kontakten in Jugendwohngruppen und die Bedeutung von Geschlecht und sexueller Orientierung (Foliensatz online).
  • 17.11.2025 Programmänderung wg. Erkrankung - NEU: Folke Brodersen & Simon Merz: Junge Queers stärken – Offene Jugendarbeit gestalten. Vorstellung eines Handbuchs für die Praxis Queerer Jugendarbeit (Foliensatz online).
  • 01.12.2025 Programmänderung wg. Erkrankung - NEU: Ralf Buchterkirchen: Kriegsdienstverweigerung, Männlichkeit und Wehrpflicht – Ursprung und aktuelle Handlungsmöglichkeiten - Aufgaben für die Soziale Arbeit (Foliensatz online).
  • 15.12.2025 Sexualwissenschaftliche Nachwuchsforschung: Martin*a Buchmeier: Sexueller Konsens im Darkroom: Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Nutzerinnen (Foliensatz online) / Theresia Collmer: Die Bedeutung der Beziehung zur eigenen Vagina für den Verlauf und das Erleben einer Geburt (Foliensatz online) / Michelle Pünjer: Hegemoniale Männlichkeit und Sexualität. Eine quantitative Untersuchung sexueller Praktiken und ihrer Bewertung (Foliensatz online);
  • 12.01.2026 Malte Täubrich: Sexualisierte Gewalt gegen TIN Personen;
  • 02.02.2026 Lucie Gebel, Emmie Stemmer: Sexualität und Sexuelle Bildung von queeren Jugendlichen - erste Eindrücke aus einer mixed-methods-Studie;

Die Veranstaltungen finden digital statt (ZOOM-Link siehe in der PDF-Datei unten). Sie starten jeweils um 18:00 Uhr und enden um 19:30 Uhr. Es handelt sich um eine Kooperation der sexualwissenschaftlichen Schwerpunkte der Hochschulen: Alice-Salomon-Hochschule Berlin, Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart, Frankfurt University of Applied Sciences, Hochschule Fulda, Hochschule Kiel, Hochschule Merseburg, Medical School Hamburg, Pädagogische Hochschule Freiburg. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

Die Übersicht der Vorträge der früheren Ringvorlesungen finden sich hier: 2024/25, 2023/24, 2022/23, 2021/22.

Hier finden sich die von den Vortragenden des WiSe 2025/26 zur Verfügung gestellten Präsentationen:

(1) Laura Olejniczak, Tilmann Knittel: "Familienorientierung, Kinderwunsch, Verhütung und (un)gewollte Schwangerschaften im Lebenslauf von Frauen. Zentrale Ergebnisse der aktuellen empirischen Studie „frauen leben 4 - Familienplanung im Lebenslauf“":

(2) Yannick Zengler: "Der Umgang pädagogischer Fachkräfte mit sexuellen Kontakten in Jugendwohngruppen und die Bedeutung von Geschlecht und sexueller Orientierung"

(3) Folke Brodersen & Simon Merz: "Junge Queers stärken – Offene Jugendarbeit gestalten. Vorstellung eines Handbuchs für die Praxis Queerer Jugendarbeit"

(4) Ralf Buchterkirchen: "Kriegsdienstverweigerung, Männlichkeit und Wehrpflicht – Ursprung und aktuelle Handlungsmöglichkeiten - Aufgaben für die Soziale Arbeit"

(5) Martin*a Buchmeier: "Sexueller Konsens im Darkroom: Ergebnisse einer qualitativen Befragung von Nutzerinnen"

(6) Theresia Collmer: "Die Bedeutung der Beziehung zur eigenen Vagina für den Verlauf und das Erleben einer Geburt"

(7) Michelle Pünjer: "Hegemoniale Männlichkeit und Sexualität. Eine quantitative Untersuchung sexueller Praktiken und ihrer Bewertung"