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An­läss­lich der Leip­zi­ger Buch­mes­se wur­den am Don­ners­tag, den 17.03.2016, ab 19:00 Uhr in der Frau­en­kul­tur Leip­zig, Wind­scheid­stra­ße 51 un­ter dem Ti­tel „Le­sun­gen & Ge­spräch” vier Neu­er­schei­nun­gen aus der Buch­reihe An­ge­wand­te Sexual­wis­sen­schaft des Psy­cho­so­zial-Ver­lags vor­ge­stellt. (Der fol­gen­de Text ba­siert auf der An­kün­di­gung durch die Frauen­kultur.) ...weiterlesen "Buchmesse Leipzig 2016 – Buchvorstellungen"

Zeit: 10.11.2015, 19:00 Uhr
Ort:  Hoch­schule Merseburg, Theater am Campus

Im Rahmen der Ausstellung „Macht MINT”, die bis zum 10. November 2015 an der Hochschule Merseburg (Foyer vor der Bibliothek) zu sehen war, trug am 10. November (19:00 Uhr) die Geschlechter­forscherin Lisa Krall (Universität zu Köln) vor.

In ihrem Vortrag „Was haben Natur­wissen­schaf­ten mit Ge­schlecht(er­for­schung) zu tun?” setzte sie sich mit ver­schie­de­nen Ver­bin­dungs­linien zwi­schen Na­tur­wissen­schaf­ten und Ge­schlecht aus­ein­ander: Es ging da­bei zunächst einmal um die Ge­schlechter­verhältnisse und den Frauen­anteil in natur­wissen­schaft­lichen For­schungs­zusammen­hängen und MINT-Fächern und um die Frage, wer hier zu wel­chen Themen forscht und Wissen produziert. Im Weiteren standen direkt die Inhalte natur­wis­sen­schaft­licher For­schung zu Ge­schlecht im Fokus, um ab­schließend den Blick auf ge­schlecht­liche Kodierungen zu lenken, die in der For­schung weniger sicht­bar sind. Dabei ging es um Vor­wissen, die selbst­verständliche Ein­teilung von Unter­suchungs­personen, um Begriff­lich­keiten, Metaphern und Ab­bil­dungen. Lisa Krall gab hier einen Über­blick und erläuterte mehr­di­men­sional die Be­tei­li­gung der Na­tur­wissen­schaften an der von Ge­schlechter­wissen.

Noch bis zum 10. November war auch die Ausstellung „Macht MINT” zu sehen, die Wissen­schaft­lerinnen in Mathematik, Informatik, Natur­wissen­schaft und Technik vorstellt, die an der Uni­ver­sität Magde­burg tätig sind. Mit dem Projekt „Frauen in der Wis­sen­schaft” wurde an der Hoch­schule Merse­burg ebenfalls ein Projekt auf den Weg ge­bracht, Frauen sicht­barer zu machen. Initiiert wurde es von der Gleich­stellungs­beauftragten Kathrin Stritzel und Prof. Heinz-Jürgen Voß. Es zeigt sich, dass der Standort Merse­burg ein ein­la­den­der Ort für Stu­den­tin­nen und für Frauen mit Kar­riere­wunsch ist. Seit der Neu­grün­dung der Hoch­schule Anfang der 1990er Jah­re wirk­ten und wirken hier 25 Professorinnen – im Vergleich zu ins­ge­samt 8 Pro­fes­sorin­nen zu DDR-Zeiten (da­run­ter aber im­mer­hin die Kern­physikern Liese­lott Her­forth [1916-2010], die später die erste [weib­liche] Rektorin an einer deut­schen Uni­ver­si­tät über­haupt [West und Ost] wurde – an der TU Dres­den).

Veranstaltung am 02.11.2015 in der Hoch­schule Merse­burg UND Ausstellungseröffnung Macht MINT – Frauen in der Wissenschaft

Faltblatt der Veranstaltung

Beschreibung

Familie aktuell: Familie bietet „bei hoher Intimität Schutz und Sicherheit in emotionaler, sozialer und ökonomischer Hinsicht in verlässlicher Lang­zeit­perspektive.” Diese Familien-Leistungen und somit eine gelingende Entwicklung ihrer Mit­glieder sind von einer Viel­zahl von unterstützenden Bedingungen abhängig.

Der Fachtag spannt den Bogen von der Bedeutung von Familie und ihrem Wandel in der heutigen Gesell­schaft und Politik, zur Familie und entsprechenden Arrangements und Aktivitäten in Sachsen-Anhalt bzw. im Saale­kreis bis hin zur Familien­orientierung an der Hochschule Merseburg. Auf die Teil­nehmenden wartet ein abwechslungsreiches Programm, welches Informationen, Analysen und Inter­pretationen zu historischen und aktuellen Aspekten rund um das Thema Familie im speziellen Kontext Hochschule sowie regional und gesamt­gesell­schaftlich präsentiert.

Eingebunden in den Fachtag ist die Eröffnung der Ausstellung „Macht MINT”, die an der Universität Magdeburg entwickelt wurde, um geschlechter­gerechte Berufs­perspektiven von Frauen in den Wissen­schaften – spezifisch im MINT-Bereich: Mathematik, Informatik, Natur­wissen­schaften, Technik – umzusetzen. Mit der Aus­stellung „Macht MINT” werden die ersten Ergebnisse des Merseburger Projekts „Frauen in der Wissen­schaft” präsentiert, wobei ein augen­fälliges erstes Ergebnis ist, dass während der DDR-Zeit acht Professorinnen an der Technischen Hochschule Merseburg beschäftigt waren und sie geprägt haben; seit der Neugründung der Hochschule (FH) haben 25 Professorinnen die Hochschule gestaltet. Die Ausstellung ist von einem Ver­anstaltungs­programm begleitet (die Termine sind zwischen dem 4. Und 10. November). ...weiterlesen "„Familie aktuell”: Analysen, Debatten und Informationen rund um das Thema Familie"

GSW-Jahres­tagung und -Mit­glieder­ver­samm­lung am 17.10.2015 in Leip­zig

In Zu­sam­men­ar­beit mit der Medi­zinischen und der Er­ziehungs­wis­sen­schaft­lichen Fakul­tät der Uni­versi­tät Leip­zig lädt die Ge­sell­schaft für Sexu­al­wis­sen­schaft e.V. ihre Mit­glie­der, Fach­kräfte und Inter­es­sier­te zu ihrer Jahres­ta­gung am 17.10.2015 an der Uni­ver­si­tät Leip­zig ein. Im Fokus der Jahres­ta­gung 2015 steht die Sexu­ali­tät der Frau. Von der Säch­sischen Landes­ärzte­kammer wurde die Tagung als ärztliche Fort­bildung an­er­kannt und mit 7 Fort­bil­dungs­punk­ten (gültig auch für die OPK) be­wertet. ...weiterlesen "Tagung der Gesellschaft für Sexualwissenschaft: Sexualität der Frau"

Fach­tagung vom 28.09.2015 in der Hoch­schule Merse­burg:

Am 28.9.2015 kamen an der Hoch­schule Merse­burg 150 Interessierte aus den Praxis­feldern der Sozialen Arbeit und der Psycho­therapie, von Be­hörden und Fach­auf­sichten und aus der Wissen­schaft zum Fach­tag „Sexu­ali­sierte Grenz­ver­letzungen durch Kinder, Jugend­liche und junge Er­wachsene – Wo kann ich Hilfe finden?” zu­sam­men. Organisiert wur­de der Fach­tag von einem Zu­sam­men­schluss aus sechs Ein­rich­tungen und in direkter Ab­stim­mung mit dem Landes­ver­waltungs­amt und in Ko­operation mit den Landes­jugend­ämtern Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen. ...weiterlesen "Fachtagung: Sexu­ali­sier­te Grenz­ver­let­zun­gen durch Kin­der, Jugend­liche und junge Er­wach­sene – Wo kann ich Hil­fe fin­den?"

Methoden­börse am 18./19.06.2015 in Des­sau

Die Bundes­ar­beits­ge­mein­schaft „Ar­beit mit Kin­dern, Ju­gend­li­chen und jun­gen Er­wach­se­nen mit sexu­ali­siert grenz­ver­let­zen­dem Ver­halten” (BAG KJSGV) ver­an­stal­te­te am 18./19.06.2015 in Des­sau ge­mein­sam mit dem Fach­be­reich Soziale Ar­beit. Me­dien. Kul­tur der Hoch­schule Merse­burg, dem In­sti­tut für An­ge­wand­te Sexu­al­wis­sen­schaft und dem „Mo­bi­len In­for­ma­tions- und Be­ra­tungs­zentrum Sexu­el­le Ge­walt/Jun­gen” eine bundes­weite Methoden­börse zum Thema: Bin­dung – Ge­fühle – Gren­zen.

In­for­ma­tio­nen zu Pro­gramm und An­mel­dung ent­neh­men Sie bit­te dem Falt­blatt.

Faltblatt

- Zeit: 5. Juni, 19:00 Uhr
- Ort: Domstadt­kino Merse­burg
- ab 22:00 Uhr Kino­film im Pro­gramm des Domstadt­kinos: „Vera Drake”

Die Mög­lich­keit einer un­ge­woll­ten Schwan­ger­schaft ist Teil ge­leb­ter Sexu­ali­tät zwi­schen Män­nern* und Frau­en*. Die Mög­lich­keit einer Ab­trei­bung und de­ren Durch­füh­rung ist Teil der Lebens­reali­tät etwa jeder vier­ten Frau*. Der § 218 Straf­ge­setz­buch stellt Ab­trei­bung grund­sätz­lich un­ter Stra­fe. Un­ter be­stimm­ten Be­din­gun­gen, wie der Pflicht­be­ra­tung nach § 219 StGB, ist eine Ab­trei­bung in Deutsch­land möglich. Den­noch: Ärzt­_in­nen dür­fen nicht öf­fent­lich ma­chen, dass sie Ab­trei­bun­gen durch­füh­ren, vie­le jun­ge Pra­xis­nach­fol­ger­_in­nen ver­zich­ten ganz dar­auf, die­se me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung an­zu­bie­ten. Eine wach­sen­de Grup­pe Kon­ser­va­ti­ver stellt das Recht auf Ab­trei­bung in Deutsch­land so­gar wie­der grund­sätz­lich in Frage… – For­de­run­gen zur Strei­chung des § 218 wer­den ak­tu­ell hin­ge­gen, ganz an­ders als in den 1970er und 80er Jah­ren, kaum mehr ar­ti­ku­liert.

Der Abend hol­te das The­ma Ab­trei­bung auf die Bühne und die Lein­wand. Auf die Vor­stel­lung der arte-Do­ku­men­ta­tion Ab­trei­bung: Ein Men­schen­recht folg­te eine Dis­kus­sions­ver­an­stal­tung mit Dr. med. Jutta Pliefke (Fach­ärzt_in für Frau­en­heil­kun­de und Ge­burts­hil­fe), Katja Krolzik-Matthei (Au­tor_in des ak­tu­el­len Bu­ches „§ 218. Fe­mi­nis­ti­sche Per­spek­ti­ven auf die Ab­trei­bungs­de­bat­te in Deutsch­land”) und Eike Sanders und Ulli Jentsch (zwei der Au­tor_in­nen des ak­tu­el­len Bu­ches „‚Deutsch­land treibt sich ab!’ Or­ga­ni­sier­ter ‚Le­bens­schutz’ – Christ­li­cher Fun­da­men­ta­lis­mus – Anti­fe­mi­nis­mus”). Es mo­de­rier­te Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß (Sexu­al­wis­sen­schaft, Hoch­schule Merse­burg). ...weiterlesen "Sex Tells: Lan­ge Nacht zum Thema Ab­trei­bung – Le­sung, Ge­spräch und Film"

Am Don­ners­tag den 07.05.2015 um 17:30 Uhr fan­den im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Sex Tells” der An­ge­wand­ten Se­xu­al­wis­sen­schaft der Hoch­schu­le Mer­se­burg im TAC – The­ater am Cam­pus zwei Buch­vor­stel­lun­gen statt. Die Merse­burger Ab­sol­ven­tin Manu­ela Till­manns und Ab­sol­vent und Mit­ar­bei­ter der Hoch­schule Merse­burg Tors­ten Lin­ke prä­sen­tier­ten ihre Neu­er­schei­nun­gen aus der Buch­reihe An­ge­wand­te Sexual­wis­sen­schaft des Psy­cho­so­zial-Ver­lags. ...weiterlesen "Sex Tells: Buch­vor­stel­lungen"

Basis­tag am 19.05.2015 in Müns­ter/West­fa­len

Die Diakonie Westfalen-Lippe e.V. ver­an­stal­te­te am Diens­tag, den 19.05.2015 in Müns­ter/West­fa­len ei­nen Basis­tag zum The­ma:

“Ent­deckungs­rei­se Sexu­ali­tät –
Was brau­chen Kin­der und Ju­gend­li­che
für eine of­fe­ne, grenz­ach­ten­de
und ge­lin­gen­de Sexu­al­ent­wick­lung?”

Kat­ja Krol­zik-Mat­thei, Se­xu­al­wis­sen­schaft­le­rin M.A., Dipl. So­zi­al­päd­ago­gin und wis­sen­schaft­li­che Mit­ar­bei­te­rin an der Hoch­schu­le Mer­se­burg, hielt ei­nen Vor­trag.

In­for­ma­tio­nen zu Pro­gramm und An­mel­dung ent­neh­men Sie bit­te dem Falt­blatt.

Am Diens­tag den 21.04.2015 um 19.00 Uhr fand im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he “Sex Tells” der An­ge­wand­ten Se­xu­al­wis­sen­schaft der Hoch­schu­le Mer­se­burg im TAC – The­ater am Cam­pus, Eber­hard-Leib­nitz-Straße 2 ein Vor­trag von Nepal Lodh statt.

Kama ist das alt­in­di­sche Wort für Lie­be, Sutra be­deu­tet Leit­faden. Das Buch Kama Sutra ist ein in Sans­krit ver­fass­tes Buch von Vatsya­yana Mal­la­na­ga und ist eines der ein­fluss­reichs­ten Sach­bü­cher zum The­ma der ero­ti­schen Lie­be.

Die Ge­füh­le, die wir in der Part­ner­schaft für­ein­an­der ha­ben, fin­den ih­ren höchs­ten Aus­druck in der kör­per­li­chen Ver­ei­ni­gung, den Um­ar­mun­gen, Be­rüh­run­gen, den Küs­sen, den Tö­nen und der ro­man­ti­schen Kom­mu­ni­ka­tion. Im Kama Sutra finden wir vier­und­sech­zig Kunst­fer­tig­kei­ten für die höchs­te Form des Ge­nus­ses.

Nepal Lodh ging in sei­nem Vor­trag auf den alt­in­di­schen Hin­ter­grund der Mo­ral­leh­re ein. Er er­läu­ter­te, wie die Lie­be als Kunst emp­fun­den und er­lebt wer­den kann und was auch im 21. Jahr­hun­dert dar­aus noch zu ler­nen ist.

Nepal Lodh, in In­dien ge­bo­ren, Yo­ga­meis­ter, spi­ri­tu­el­ler Le­bens­be­ra­ter, Lei­ter der Hin­du-Aka­de­mie Nepal Lodh in Bre­men, bil­det Yo­ga­leh­rer/in­nen und Lach­yo­ga-Trai­ner/in­nen so­wie in­ter­kul­tu­rel­le Trai­ner/in­nen für Er­leb­nis­kom­mu­ni­ka­tion in der Part­ner­schaft aus.

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