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Zeit: Donnerstag, 21. Juli 2016, 18:00 Uhr bis ca. 19:30 Uhr
Ort:  Buch­hand­lung Fried­rich Stoll­berg, Klia-Passage Merse­burg (Gott­hardstraße 31-41)

Im Jahr 2015 wurde im renommierten Psycho­sozial-Ver­lag (Gießen) von Pro­fes­so­rinnen und Pro­fes­so­ren der Hoch­schule Merse­burg die Buch­reihe „An­ge­wand­te Sexual­wissen­schaft” be­grün­det. Im Jahr 2016 trat die Reihe „Sexual­wissen­schaft­liche Schriften” im Hoch­schul­verlag Merse­burg hinzu. Mittler­weile sind zahl­reiche Bücher er­schienen, die teils gänz­lich neue Themen be­ar­beiten. So gab es vor dem Buch „Sexu­ali­tät und Autis­mus” der Hoch­schul­mit­arbeiterin Lena Lache im deutsch­sprachigen Raum kein wissen­schaft­liches Buch, das sich fokus­siert mit den spezi­fischen und indi­vi­duell ver­schie­denen An­for­de­rungen von Autis­tin­nen und Autis­ten in Be­zug auf ihre sexu­elle Ent­wick­lung be­schäf­tigte.

Autorinnen und Autoren der Buch­reihen stellten am 21. Juli 2016 um 18:00 Uhr ihre neuen Bücher in der Buch­hand­lung Fried­rich Stoll­berg in Merse­burg (Gott­hardstr. 31-41) vor. Mit dabei waren Lena Lache mit ihrem Buch „Sexu­ali­tät und Autis­mus: Die Be­deu­tung von Kom­muni­kation und Sprache für die sexu­elle Ent­wick­lung” und Julia Spar­mann mit dem Band „Körper­orientierte Ansätze für die Sexu­elle Bil­dung junger Frauen”. Außer­dem wurden Ein­blicke in die Bücher „Geschlecht­liche, sexu­elle und repro­duktive Selbst­be­stim­mung: Praxis­orien­tierte Zu­gänge”, „Geschlecht als Gabe und Auf­gabe: Inter­sexu­alität aus theo­logischer Per­spek­tive” sowie „Sexu­ali­tät und Soziale Arbeit: Zur Not­wen­dig­keit Sexu­eller Bil­dung im Studium der Sozialen Arbeit” gegeben. Durch den Abend führte Prof. Heinz-Jürgen Voß.

Die Ver­an­stal­tung ist Teil der Zu­sam­men­arbeit zwischen Hoch­schule Merse­burg, ihrem Hoch­schul­verlag und der Buch­hand­lung Fried­rich Stoll­berg. Durch die Ver­netzung werden neue wissen­schaft­liche Er­kennt­nisse aus der Hoch­schule auch in der Stadt be­kannt und diskutiert und werden Studie­rende für die An­ge­bote in der Merse­burger Innen­stadt gewon­nen.

Faltblatt

- Zeit: 5. Juni, 19:00 Uhr
- Ort: Domstadt­kino Merse­burg
- ab 22:00 Uhr Kino­film im Pro­gramm des Domstadt­kinos: „Vera Drake”

Die Mög­lich­keit einer un­ge­woll­ten Schwan­ger­schaft ist Teil ge­leb­ter Sexu­ali­tät zwi­schen Män­nern* und Frau­en*. Die Mög­lich­keit einer Ab­trei­bung und de­ren Durch­füh­rung ist Teil der Lebens­reali­tät etwa jeder vier­ten Frau*. Der § 218 Straf­ge­setz­buch stellt Ab­trei­bung grund­sätz­lich un­ter Stra­fe. Un­ter be­stimm­ten Be­din­gun­gen, wie der Pflicht­be­ra­tung nach § 219 StGB, ist eine Ab­trei­bung in Deutsch­land möglich. Den­noch: Ärzt­_in­nen dür­fen nicht öf­fent­lich ma­chen, dass sie Ab­trei­bun­gen durch­füh­ren, vie­le jun­ge Pra­xis­nach­fol­ger­_in­nen ver­zich­ten ganz dar­auf, die­se me­di­zi­ni­sche Ver­sor­gung an­zu­bie­ten. Eine wach­sen­de Grup­pe Kon­ser­va­ti­ver stellt das Recht auf Ab­trei­bung in Deutsch­land so­gar wie­der grund­sätz­lich in Frage… – For­de­run­gen zur Strei­chung des § 218 wer­den ak­tu­ell hin­ge­gen, ganz an­ders als in den 1970er und 80er Jah­ren, kaum mehr ar­ti­ku­liert.

Der Abend hol­te das The­ma Ab­trei­bung auf die Bühne und die Lein­wand. Auf die Vor­stel­lung der arte-Do­ku­men­ta­tion Ab­trei­bung: Ein Men­schen­recht folg­te eine Dis­kus­sions­ver­an­stal­tung mit Dr. med. Jutta Pliefke (Fach­ärzt_in für Frau­en­heil­kun­de und Ge­burts­hil­fe), Katja Krolzik-Matthei (Au­tor_in des ak­tu­el­len Bu­ches „§ 218. Fe­mi­nis­ti­sche Per­spek­ti­ven auf die Ab­trei­bungs­de­bat­te in Deutsch­land”) und Eike Sanders und Ulli Jentsch (zwei der Au­tor_in­nen des ak­tu­el­len Bu­ches „‚Deutsch­land treibt sich ab!’ Or­ga­ni­sier­ter ‚Le­bens­schutz’ – Christ­li­cher Fun­da­men­ta­lis­mus – Anti­fe­mi­nis­mus”). Es mo­de­rier­te Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voß (Sexu­al­wis­sen­schaft, Hoch­schule Merse­burg). ...weiterlesen "Sex Tells: Lan­ge Nacht zum Thema Ab­trei­bung – Le­sung, Ge­spräch und Film"

Am Don­ners­tag den 07.05.2015 um 17:30 Uhr fan­den im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he „Sex Tells” der An­ge­wand­ten Se­xu­al­wis­sen­schaft der Hoch­schu­le Mer­se­burg im TAC – The­ater am Cam­pus zwei Buch­vor­stel­lun­gen statt. Die Merse­burger Ab­sol­ven­tin Manu­ela Till­manns und Ab­sol­vent und Mit­ar­bei­ter der Hoch­schule Merse­burg Tors­ten Lin­ke prä­sen­tier­ten ihre Neu­er­schei­nun­gen aus der Buch­reihe An­ge­wand­te Sexual­wis­sen­schaft des Psy­cho­so­zial-Ver­lags. ...weiterlesen "Sex Tells: Buch­vor­stel­lungen"

Am Diens­tag den 21.04.2015 um 19.00 Uhr fand im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he “Sex Tells” der An­ge­wand­ten Se­xu­al­wis­sen­schaft der Hoch­schu­le Mer­se­burg im TAC – The­ater am Cam­pus, Eber­hard-Leib­nitz-Straße 2 ein Vor­trag von Nepal Lodh statt.

Kama ist das alt­in­di­sche Wort für Lie­be, Sutra be­deu­tet Leit­faden. Das Buch Kama Sutra ist ein in Sans­krit ver­fass­tes Buch von Vatsya­yana Mal­la­na­ga und ist eines der ein­fluss­reichs­ten Sach­bü­cher zum The­ma der ero­ti­schen Lie­be.

Die Ge­füh­le, die wir in der Part­ner­schaft für­ein­an­der ha­ben, fin­den ih­ren höchs­ten Aus­druck in der kör­per­li­chen Ver­ei­ni­gung, den Um­ar­mun­gen, Be­rüh­run­gen, den Küs­sen, den Tö­nen und der ro­man­ti­schen Kom­mu­ni­ka­tion. Im Kama Sutra finden wir vier­und­sech­zig Kunst­fer­tig­kei­ten für die höchs­te Form des Ge­nus­ses.

Nepal Lodh ging in sei­nem Vor­trag auf den alt­in­di­schen Hin­ter­grund der Mo­ral­leh­re ein. Er er­läu­ter­te, wie die Lie­be als Kunst emp­fun­den und er­lebt wer­den kann und was auch im 21. Jahr­hun­dert dar­aus noch zu ler­nen ist.

Nepal Lodh, in In­dien ge­bo­ren, Yo­ga­meis­ter, spi­ri­tu­el­ler Le­bens­be­ra­ter, Lei­ter der Hin­du-Aka­de­mie Nepal Lodh in Bre­men, bil­det Yo­ga­leh­rer/in­nen und Lach­yo­ga-Trai­ner/in­nen so­wie in­ter­kul­tu­rel­le Trai­ner/in­nen für Er­leb­nis­kom­mu­ni­ka­tion in der Part­ner­schaft aus.

Am Don­ners­tag den 19.03.2015 um 19.00 Uhr fin­det im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he “Sex Tells” der An­ge­wand­ten Se­xu­al­wis­sen­schaft der Hoch­schu­le Mer­se­burg im TAC – The­ater am Cam­pus, Eber­hard-Leib­nitz-Straße 2 ein Vor­trag mit Philip Sie­gel statt.

Seit rund 41 Jah­ren ist Porno­grafie in Deutsch­land er­laubt. Am 23. Novem­ber 1973 trägt die damalige Bundes­re­gierung dem Umstand Rechnung, dass immer mehr pornografisches Material last­wagen­weise aus Däne­mark ein­ge­schmug­gelt wird. Druckereien in Deutsch­land stel­len il­legal Porno­grafie her, Fil­me wer­den unter der Hand ver­kauft. Wider­stand ist also zweck­los. Im Para­grafen 184 schafft der Gesetz­geber Regeln für Porno­grafie, die sich bis heute kaum geän­dert haben.

Was sich geändert hat, ist die Verfüg­bar­keit: Damals waren Porno­filme aus­schließ­lich im Kino zu sehen, strengstes Jugend­ver­bot. Heute ist Porno­grafie für jede und jeden problem­los im Inter­net kon­sumier­bar. ...weiterlesen "Reihe Sex Tells: Por­no­gra­fie in Deutsch­land – Reise durch ein un­be­kann­tes Land. Vor­trag mit Philip Sie­gel"

Am Don­ners­tag den 15.01.2015 um 18 Uhr fand im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he “Sex Tells” der An­ge­wand­ten Se­xu­al­wis­sen­schaft der Hoch­schu­le Mer­se­burg im TAC – The­ater am Cam­pus ein Kon­dom-Se­mi­nar mit dem “Kon­dom­be­ra­ter” Vin­zenz Krau­se statt.

Wie ent­steht ein Kon­dom? Wie funk­tio­niert die Si­cher­heits­prü­fung, und was hat es ei­gent­lich mit den ver­schie­de­nen Grö­ßen auf sich?

Beim Fra­gen und Ant­wor­ten blieb es aber nicht. Mit La­tex­milch, Mag­ne­sium­pul­ver und vie­len ver­schie­de­nen Glas­kol­ben wurde aus der Theo­rie rund ums Ver­hüter­li schnell die Pra­xis der Kon­dom­her­stel­lung.

Wer weiß, wie ein Kon­dom ent­steht, baut Vor­ur­tei­le ab und kann bes­ser da­mit um­ge­hen. An­fän­ger wur­den bei der Ak­tion auf wis­sen­schaft­li­che Art an Kond­ome her­an­ge­führt und Fort­ge­schrit­te­ne lern­ten noch et­was da­zu.

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Am Frei­tag den 12.12.2014 um 17 Uhr fand im Rah­men der Ver­an­stal­tungs­rei­he “Sex Tells” der An­ge­wand­ten Se­xu­al­wis­sen­schaft der Hoch­schu­le Mer­se­burg im TAC – The­ater am Cam­pus ei­ne Le­sung mit der Jour­na­lis­tin, Au­to­rin und Kul­tur­wis­sen­schaft­le­rin Dr. Mi­thu San­yal statt.

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