Springe zum Inhalt

Die Fragen von geschlechtlicher, sexueller und reproduktiver Selbstbestimmung geraten zunehmend unter Beschuss rechter und rechtsextremer Akteure. Derzeit ist der wichtige Verband pro familia Anfeindungen ausgesetzt - und geht sehr proaktiv um.

Am 9. Juli ab 17:00 Uhr sprechen wir an der Hochschule Merseburg zu: Schwangerschaftsberatung in Sachsen-Anhalt unter Beschuss - Im Gespräch mit pro familia Sachsen-Anhalt

Schwangerschaftsberatungsstellen leisten in Deutschland unverzichtbare Arbeit. In Sachsen-Anhalt erleben Akteur*innen und Träger der Beratungspraxis aktuell herausfordernde Zeiten und werden auch schon mal Ziel fachpolitischer Angriffe. 
Im Gespräch mit Vertreterinnen des Landesverbandes von pro familia Sachsen-Anhalt wird ein Blick auf die Arbeitsschwerpunkte, Veränderungen und aktuelle Herausforderungen rundum die Stärkung von Familien, Aufklärung und Wissenserweiterung zu Liebe, Sexualität und Familienplanung sowie der sexuellen und reproduktiven Selbstbestimmung gelegt.

Analog: Hochschule Merseburg, Fernsehstudio im Hauptgebäude, Raum F/3/14
Digital: https://youtube.com/live/mWygn7FLkhk?feature=share

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Infos hier: https://www.hs-merseburg.de/hochschule/information/veranstaltungen/details/veranstaltung/schwangerschaftsberatung-in-sachsen-anhalt-unter-beschuss-im-gespraech-mit-pro-familia-sachsen-anhalt/ .

Hier könnt ihr euch und können Sie sich die kürzlichen Veranstaltungen ansehen:

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen - also gern weiterleiten.

In der Buchreihe "Angewandte Sexualwissenschaft" im renommierten Psychosozial-Verlag ist gerade der Band "Beratung bei ungewollter Schwangerschaft: Beiträge aus Forschung und Praxis" erschienen. Herausgegeben wurde er von Eva Maria Lohner, Maika Böhm, Christiane Bomert und Katja Krolzik-Matthei.

Die Beratung ungewollt Schwangerer ist in eine gesellschaftspolitisch, juristisch und ethisch kontroverse Debatte eingebettet. Obwohl dieses Beratungsfeld vielschichtige und anspruchsvolle Anforderungen mit sich bringt, mangelt es an Fachliteratur und Forschung. Die Autor*innen zielen darauf, diese Lücke zu schließen und verschiedenste Dimensionen der Beratung ungewollt Schwangerer zu beleuchten.

Neben gesellschaftspolitischen wie rechtlichen Rahmenbedingungen von Schwangerschaftsabbrüchen werden aktuelle empirische Ergebnisse zur psychosozialen Versorgung thematisiert. Darüber hinaus geben die Autorinnen konkrete Einblicke in das methodische Handeln in der Beratung ungewollt Schwangerer und die Heterogenität der Adressatinnen. Der Band schließt mit einem Ausblick auf Zukunftsperspektiven in der Beratung und Versorgung ungewollt Schwangerer.

Mit Beiträgen von Regina Ammicht Quinn, Alicia Baier, Maika Böhm, Christiane Bomert, Petra J. Brzank, Ulrike Busch, Valentina Chiofalo, Sarah Clasen, Silvia De Zordo, Marie Engelhard, Christiane Fischer, Lena Golomb, Katrin Göppert, Daphne Hahn, Dennis Jepsen, Franzis Kabisch, Ursula Kersting-Otte, Tilmann Knittel, Amelie Kolandt, Katja Krolzik-Matthei, Margit Kröner, Eva Kubitza, Eva Maria Lohner, Silja Matthiesen, Sabrina Miebach, Joanna Mishtal, Gabriele Moster, Romy Nitzsche, Martin Nowak, Laura Olejniczak, Robin Ivy Osterkamp, Annica Petri, Mara Pfeifer, Laura Rahm, Annette Rey-Holm, Andreas Ritter, Paulien Schmid, Kirsten Schmitz, Nele Schneider, Frederika Schulte, Petra Schyma, Jelena Seeberg, Ringo Stephan, Christiane Struck, Hanna-Sophie Ulrich, Nicola Völckel, Theresia Volhard, Johanna Walsch, Marc Weinhardt, Bettina Weißer, Maria Wersig, Sabine Wienholz und Kristina Winter.

Informationen und Bestellmöglichkeit: Hier, beim Psychosozial-Verlag.

Wer eine Rezension schreiben möchte, wende sich für ein Rezensionsexemplar bitte an Melanie Fehr-Fichtner vom Verlag ( https://psychosozial-verlag.de/service/ansprechpartner-innen ).