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Schwangerschaftsberatung während der Covid-19-Pandemie aus Sicht von Beratungsfachkräften (Pilotstudie)

Durchführungszeitraum: 01.07.- 31.12.2020
Projektleitung: Prof. Dr. Maika Böhm
Projektteam: Katja Krolzik-Matthei, Maria Urban, Johanna Licht
Unter Mitarbeit von: Prof. Dr. em. Ulrike Busch, Dr. Urszula Martyniuk

Das von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung geförderte Projekt „BeSPa“ besteht aus einer Pilot- und einer Hauptstudie.

Gesamtziel des Vorhabens ist die Untersuchung der Veränderungen der Praxis von allgemeiner Schwangerschaftsberatung, Schwangerschaftskonfliktberatung und sexueller Bildung unter den Bedingungen der Covid-19-Pandemie und den damit einhergehenden, zeitweiligen Kontaktbeschränkungen.

In der bereits abgeschlossenen Pilotphase (08-12/20) untersuchte das Projekt diese Veränderungen exemplarisch in vier ausgewählten Bundesländer (Niedersachsen, Bayern, Berlin und Brandenburg). In einer quantitativen Onlinebefragung von Berater*innen in Brandenburg, Berlin, Niedersachsen und Bayern (Laufzeit: 07.08. bis 14.09.2020) sowie anschließenden qualitativen Telefoninterviews (Oktober 2020) werden die Erfahrungen in der Beratung nach § 2 und 5 SchKG aus Expert*innen-Sicht erfasst. Sowohl die Beratungspraxis als auch die (veränderten) Bedarfe der Schwangeren und ihrer Partner*innen stehen im Fokus, auch die Auswirkungen der pandemiebedingten Einschränkungen auf die Praxis der sexuellen Bildung der Schwangerschaftsberatungsstellen wurden untersucht.

Basierend auf den Ergebnissen der Pilotphase und vor dem Hintergrund der anhaltenden Pandemielage folgte auf die Pilotphase eine Hauptuntersuchung (01/21 – 12/22). Neben dem Gesamtziel stehen die Entwicklungs- und Anpassungsbemühungen der Beratungsstellen an das Pandemiegeschehen im Vordergrund. Untersuchungszeitraum ist November 2020 bis April 2021. Damit soll die Phase der bis dato tiefgreifendsten Einschränkungen durch Pandemie und Eindämmungsmaßnahmen erfasst werden. Die Untersuchung gliedert sich wiederum in einen quantitativen Teil (Onlineerhebung 08-09/21) und einen qualitativen Teil (40 leitfadengestützte Interviews). Die Hauptuntersuchung wird bundesweit durchgeführt. Inhaltlich erhält der von der Pandemie am deutlichsten betroffene Arbeitsbereich der sexuellen Bildung ein stärkeres Gewicht. Das schlägt sich in einem Fragenblock zur sexuellen Bildung innerhalb des Onlinefragebogens und der qualitativen Befragung von 20 sexualpädagogischen Fachkräften nieder.

Die Ergebnisauswertung und -publikation ist ab dem ersten Quartal 2022 geplant.

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